Stummvoll: Steuerabkommen mit Liechtenstein setzt weiteres Zeichen für Steuergerechtigkeit

ÖVP-Finanzsprecher dankt internationalem Verhandlungsgeschick der Finanzministerin

Wien, 14. Mai 2013 (OTS/ÖVP-PK) - Das Steuerabkommen mit dem Fürstentum Liechtenstein setzt nach jenem mit der Schweiz ein weiteres klares Zeichen für Steuergerechtigkeit und gegen Umgehungsgeschäfte auf Kosten der Allgemeinheit. Das sagte heute, Donnerstag, ÖVP-Finanzsprecher Dr. Günter Stummvoll. "Dieses Abkommen zeigt erneut die Verhandlungskompetenz von Finanzminister Fekter, insbesondere im europäischen und internationalen Kontext", erinnerte der Abgeordnete an das Engagement der Finanzministerin anlässlich des Abkommens zwischen der Republik Österreich und der Schweizerischen Eidgenossenschaft, das zur Legalisierung von Vermögen, die in Österreich zu versteuern gewesen wären, aber unversteuert auf einem schweizerischen Bankdepot liegen, geführt habe.

"Österreich hat nun auch mit Liechtenstein ein Abkommen unterzeichnet, das die Besteuerung von in Österreich hinterzogenen Einkünften bei gleichzeitiger Amnestie unter Beibehaltung der Anonymität ermöglicht. Gleichzeitig wird die laufende Besteuerung der künftigen Erträge von in Liechtenstein verwalteten Vermögenswerten sichergestellt", erläuterte Stummvoll.

Liechtensteinische Banken und Treuhänder sollen für die Vergangenheit eine Einmalzahlung für Vermögenswerte österreichischer Steuerhinterzieher einheben und an Österreich überwiesen. Davon erwartet sich das Finanzministerium für 2014 Einnahmen von 500 Millionen Euro. Von der Besteuerung künftiger Kapitalerträge von österreichischen Steuerpflichtigen in Liechtenstein erwartet sich das Finanzressort ab 2015 jährlich 20 Millionen Euro an Einnahmen. (Schluss)

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