China festigt Position als weltweit größter Automobilmarkt

Austria Showcase der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA für Automobilzulieferer von 18. bis 22. März in China

Wien (OTS/PWK) - Während der europäische Automobilmarkt im Jahre 2012 ein Minus von -9% zu verzeichnen hatte, konnte China nach wie vor Zuwächse in der Höhe von +6,2% und einem Absatz von 19,1 Millionen Stück verzeichnen. "Damit festigte China seine Position als größter Automobilmarkt der Welt. Auch für das Jahr 2013 sind die Aussichten gut: es wird mit einem Wachstum von +10% und Verkaufszahlen von 21 Millionen Fahrzeugen gerechnet", berichtet Raymund Gradt, österreichischer Wirtschaftsdelegierter der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA in Shanghai.

Im Rahmen des Branchenschwerpunktes "Automotive" des AußenwirtschaftCenter Shanghai wurden bereits in den beiden letzten Jahren sehr erfolgreiche Austria Showcase Automotive China Veranstaltungen organisiert, die auch zu einigen Geschäftsabschlüssen mit österreichischen Zulieferern und Anbietern von Produktionstechnologie führten. Am diesjährigen Austria Showcase Automotive China von 18. bis 23. März nehmen 16 österreichische Firmen teil und besuchen Hersteller wie BAIC, Beijing Benz, Volvo Car China, Geely und GAC Fiat in Beijing, Shanghai, Ningbo und Changsha, wo interessante Geschäftsmöglichkeiten zu erwarten sind.

Allerdings gab es 2012 zwei sehr unterschiedliche Entwicklungen:
die ausländischen Marken wie Volkswagen und General Motors, aber auch die Premiumhersteller wie Audi und BMW verzeichneten weiterhin einen sehr guten Absatz, einige chinesische Marken mussten jedoch ein Nachlassen ihrer Verkaufsziffern und in manchen Fällen sogar einen Rückgang hinnehmen. Gradt: "Nachdem dies den Zielen der chinesischen Autopolitik widerspricht, ist mit einem steigenden Lokalisierungsdruck und Hürden für ausländische Marken zu rechnen."

Einige chinesische Autohersteller versuchen ihr Glück nun wieder auf dem europäischen Markt. Dabei kommen sie mit Modellen auf dem Markt, die in Zusammenarbeit mit europäischen Unternehmen entwickelt werden. Der chinesische Hersteller Qoros stellte vor kurzem sein neues Modell in Genf vor, das von der internationalen Motorpresse überraschend positiv aufgenommen und als den europäischen hochqualitativen Standards entsprechend beschrieben wurde. "Darauf kann auch Österreich stolz sein, zumal die Plattform von Magna Steyr entwickelt wurde", so Gradt.

In China drohen jedoch angesichts der kräftigen Produktionsausweitung der meisten Hersteller in mittlerer Zukunft Überkapazitäten. Gewinner werden jene Autohersteller sein, die sich mittels Lokalisierung am besten an den Markt anpassen und die modernsten Produktionstechnologien verwenden. Dadurch bieten sich der österreichischen Zulieferindustrie gute Marktchancen, oftmals aber mit der Notwendigkeit einer Präsenz vor Ort. (BS)

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