ARBÖ: Rückkehr des Winters sorgt mit Sperren, Staus und Kettenpflichten für Verkehrschaos

Wien (OTS) - Die Rückkehr des Winters, mit eigenen Zentimetern Schnee, sorgten in Teilen von Österreich für ein Verkehrschaos. Die Folgen waren Sperren, Staus und Kettenpflichten auf zahlreichen Berg-und Passstraßen. Besonders betroffen waren nach Angaben des ARBÖ-Informationsdienstes die Bundesländer Niederösterreich, Oberösterreich, Steiermark und Wien.

In Oberösterreich kam es vor allem im Inn- und Mühlviertel zu zahlreichen Unfällen auf den schneebedeckten Fahrbahnen. Die Rieder Bundesstraße (B141), musste bei Ried im Innkreis in den Morgenstunden für längere Zeit gesperrt werden. Bereits zuvor sorgte ein Unfall auf der Mühlkreisautobahn (A7) bei Gallneukirchen für erhebliche Behinderungen. Bedingt durch den Wintereinbruch ging es auch im Frühverkehr in und rund um die Landeshauptstadt Linz noch langsamer als üblich voran. Viel Geduld benötigten Autofahrer auf der Mühlkreisautobahn (A7) zwischen dem Tunnel Bindermichl und der Prinz-Eugen-Straße in Richtung Freistadt beziehungsweise zwischen Treffling und der Ausfahrt Hafenstraße. Auch die Rohrbacher Bundesstraße (B127) zwischen Ottensheim und Urfahr und die Donau Bundesstraße (B3) zwischen Steyregg und der Donaubrücke erwiesen sich wieder einmal als Staupunkte.

In Niederösterreich sorgte ein Unfall auf der schneebedeckten Fahrbahn zwischen Oeynhausen und Günseldorf kurz nach 7 Uhr für eine Totalsperre der Wiener Neustädter Bundesstraße (B17). Ebenfalls ein Unfall verursachte ein Sperre der Badener Bundesstraße (B210) zwischen Alland und Mayerling"In Niederösterreich und zum Teil auch im nördlichen Burgenland sorgten Schneeverwehungen immer wieder für zahlreiche Verkehrsprobleme", berichtete ARBÖ-Verkehrsexperte Thomas Haider.

In Wien brauchten die Autofahrer auf den "üblichen verdächtigen Stau-Strecken" noch wesentlich mehr Geduld als sonst im Frühverkehr. Auf der Südosttangente (A23) zwischen Stadlauer Tunnel und Knoten Kaisermühlen wurden ebenso, wie auf der Donauuferautobahn (A22) vor der Nordbrücke, der Nordbrücke selbst, der Westeinfahrt und der Triester Straße bis in die Vormittagsstunden hinein, zäher Verkehr gemeldet.

"Rien ne va plus" ohne Ketten auf zahlreichen Berg- und Passstraßen=

Auf zahlreichen Berg- und Passstraßen hieß es für Autofahrer ohne Schneeketten "rien ne va plus". Allgemeine Kettenpflicht wurde unter anderem auf der Katschberg Bundesstraße (B99) zwischen Rennweg und der Passhöhe, der Gerlos Bundesstraße (B165) zwischen Wald im Pinzgau und der Passhöhe sowie in Tirol auf der Kühtai Landesstraße (bei Ötz) und der Kaiserau Landesstraße (L713) über die Passhöhe verhängt. Fahrzeuge über 3,5 Tonnen benötigten gegen 09:30 Uhr auf rund 15 Bundes- und Landesstraßen Ketten. Unter anderem betroffen waren die Katschberg Bundesstraße (B99) zwischen St. Michael im Lungau und der Passhöhe, die Arlberg Schnellstraße (L197) zwischen Stuben und St. Christoph, die Lechtal Bundesstraße (L198) zwischen Alpe Rauz und Lech, die Mariazeller Bundesstraße (B20) über den Seebergsattel, die Gutensteiner Bundesstraße (B21) über das Gscheid, den Ochsattel und den Rohrer Sattel und die Zellerrain Bundesstraße (B71) über den Zellerrain.

"Glücklicherweise sind die Schneefälle bis dato nicht so heftig ausgefallen, wie noch vor einigen Tagen vorhergesagt. Ansonsten wäre das Verkehrschaos vermutlich ähnlich wie in Westeuropa vor einigen Tagen ausgefallen. Wir rechnen mit einer Entspannung der Situation im Laufe des Vormittags. Durch den starken Wind kann es aber im Nordburgenland und im südlichen Niederösterreich den ganzen Tag über immer wieder zu starken Schneeverwehungen und den damit verbundenen Verkehrsproblemen kommen", so Thomas Haider abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

ARBÖ
Informationsdienst
Thomas Haider
Tel.: (++43-1) 89 12 17
id@arboe.at
www.arboe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NAR0001