AK Beratungsbilanz zum Weltverbrauchertag: Womit Konsumenten zu kämpfen haben 1

Wien (OTS) - Rund 356.000 KonsumentInnen suchten im Vorjahr Rat und Hilfe in den Arbeiterkammern aller Bundesländer - in etwa so viele wie im Jahr 2011. "Wir wissen, wo die Konsumenten der Schuh drückt", bilanziert Gabriele Zgubic, Leiterin der AK Wien Konsumentenpolitik anlässlich des Weltverbrauchertages am 15. März. "Den meisten Ärger hatten Konsumenten mit Vermietern, Handwerkern oder Dienstleistern, bei Wareneinkäufen, mit Handy- oder Internetanbietern und Banken."

Die AK Konsumentenschützer standen im Vorjahr etwa 356.000-mal den Konsumen-tInnen telefonisch oder persönlich mit Rat und Tat zur Seite. Was die KonsumentInnen 2012 "fuchste" - die fünf häufigsten Aufreger:

Unfaire Mietverträge oder Betriebskostenabrechnungen 23 Prozent Ärger mit Dienst- und Werkleistungen, etwa mit 15 Prozent Handwerkern, Partnerinstituten, Friseuren, Fitnesscentern oder Schulungseinrichtungen Probleme beim Einkauf 12 Prozent

Kostenfalle Handy und Internet 10 Prozent

Kreditprobleme und riskante Finanzanlageprodukte 9 Prozent

Angestiegen sind die Fälle rund ums Wohnrecht und bei den Internetgeschäften.

Einige Fälle, aus dem Alltag der AK Konsumentenberater: überhöhte Betriebskostenab-rechnungen bei Mietwohnungen, mehrjährige Verträge mit Fitnesscentern, die nicht gekündigt werden können, überschrittene Kostenvoranschläge von Elektrikern & Co, verweigerte kostenlose Gewährleistungs-Reparaturen bei Handys, rätselhafte Zusatzspesen auf der Handyrechnung, etwa durch einen kostenpflichtigen In-App-Kauf bei einem Gratis-Spiel, günstige Warenangebote im Internet, die sich letztlich als sehr teuer erweisen, als dringend nötig empfohlene Umstiege von Schweizer Franken- in einen Eurokredit.

In Wien suchten im Vorjahr rund 44.200 KonsumentInnen Hilfe in der AK Beratung - geringfügig weniger als 2011. Die Wiener KonsumentInnen mussten sich hauptsächlich mit unfairen Mietverträgen, abzockerischen Onlinehändlern oder überschießenden Inkas-sobüroforderungen, geänderten Verträgen bei Handys oder Internet, Werbefahrten oder Verkaufsveranstaltungen oder mit problematischen Veranlagungen herumschlagen. "Zugelegt haben die Beratungen bei den Themen Wohnrecht, Onlinehandel und Inkassobü-ros. Einen erfreulichen Rückgang gibt es bei den Beratungen zu den Werbefahren und Verkaufsveranstaltungen. "Hier haben strengere rechtliche Regeln und die gezielte Informationspolitik durch die Verbraucherschutzeinrichtungen gegriffen", sagt Zgubic.

(Forts.)

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