VSStÖ: Starre Altersgrenzen beim Beihilfenbezug müssen fallen

Studieren darf keine Frage des finanziellen Hintergrundes sein

Wien (OTS) - Mit einer Medienaktion vor der Universität Wien machte der Verband sozialistischer Student_innen (VSStÖ) auf das Problem aufmerksam, dass der 24. Geburtstag für Studierende keine Freude ist, geht dieser doch meist mit dem Verlust der finanziellen Absicherung einher.

Viele Vergünstigungen und Beihilfen fallen ab diesem Zeitpunkt weg. Neben der Familienbeihilfe sind auch Ermäßigungen bei öffentlichen Verkehrsmitteln, Kultureinrichtungen und die studentische Mitversicherung betroffen. "Viele Studierende zwingt diese Kürzung dazu, ihr Studium abzubrechen oder einen Nebenjob annehmen zu müssen, wodurch sich die Studiendauer wiederum verlängert", erklärt Julia Freidl, Spitzenkandidatin des VSStÖ.

Die Studierendensozialerhebung 2011 zeigt deutlich, dass das Durchschnittsalter von Studierenden bei 27 Jahren liegt. Eine Altersgrenze von 24 Jahren orientiert sich also keinesfalls an der Realität. "Wir fordern deshalb die Abschaffung der Altersgrenzen-Regelung beim Beihilfenbezug. Die Beihilfen sollen altersunabhängig für die Durchschnittsstudiendauer plus Toleranzsemester gewährt werden. Beihilfen müssen sich wieder an den wirklichen Bedürfnissen von uns Studierenden orientieren. Damit der 24. Geburtstag kein Grund zum Studienabbruch, sondern wieder ein Grund zum Feiern ist!", so Julia Freidl abschießend.

Fotos der Aktion sind online abrufbar unter: http://bit.ly/YryaeW

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