Tiroler Modell macht Schule in Europa: Aus Abfall Arbeitsplätze schaffen

Innsbruck (TP/OTS) - Wiederverwenden statt Wegwerfen ist trendy, bringt wirtschaftlichen Nutzen und schafft Arbeitsplätze. Genau hier setzt das EU Projekt CERREC an.

CERREC will Müllmengen und Arbeitslosenzahlen den Kampf ansagen und darüber hinaus Wiederverwendung für alle Menschen lebbar machen. Im Rahmen des EU-Projektes CERREC (Central European Repair and Re-use Centres and Networks) lud die Abfallwirtschaft Tirol Mitte als Projektleitung 40 internationale Re-Use-Experten nach Tirol. Auch Landesrat Thomas Pupp nahm an dem Treffen teil und zeigt sich von den konkreten Ergebnissen erfreut: "Ich bedanke mich bei der ATM, dass diese vorbildhafte Initiative mit zusätzlichen Arbeitsplätzen und gleichzeitig geringeren Müllmengen nachhaltigen Nutzen für Tirol und Europa leistet."

Tirol profitiert von Re-Use

Die Initiative zum Aufbau eines "Re-Use Netzwerk Tirol" wurde im Zuge des EU-Projektes CERREC mit Unterstützung des Landes Tirol ins Leben gerufen. Ziel von CERREC ist es, aus wiederverwendbarem Abfall Arbeitsplätze zu schaffen. Die durch die Abfallwirtschaft gesammelten und gut erhaltenen Haushaltswaren, Möbel, Sportgeräte und mehr sollen von den sozial-ökonomischen Betrieben aufbereitet und verkauft werden. Menschen in Tirol profitieren davon konkret gleich dreimal:
Arbeitsplätze werden geschaffen, Abfall wird vermieden und unter den gebrauchten Sachen lassen sich qualitativ hochwertige und trendige Produkte um wenig Geld finden. Noch dieses Jahr starten die ersten Pilotaktionen in Tirol, beispielsweise mit speziellen Sammelstellen auf den Recyclinghöfen oder weiteren Möglichkeiten zum Re-Use-Shopping.

Tiroler Modell gegen Müll und Arbeitslosigkeit

CERREC umfasst Partner aus Österreich, Deutschland, Italien, Polen, Slowakei, Tschechien, Ungarn unter der Leitung der ATM. Ziel von CERREC ist es, in allen Partnerländern regionale Reparatur- und Wiederverwendungsnetzwerke zu fördern. Dabei wird Kooperation als der Schlüssel zum Erfolg gesehen. Dank des regen Austausches und der Zusammenarbeit auf internationaler und nationaler Eben wurden nach dem Tiroler Modell allgemein gültige Kriterien festgelegt, die eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen sozial-ökonomischen Betrieben und Abfallunternehmen regeln.

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Claudia Lengenfelder, MSc.
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