Klein gespart mit eventuell großen Folgen

Gepantschter Dieselkraftstoff, minderwertige Betriebsöle und die Nebenwirkungen

Wien (OTS) - 80 Millionen Liter gepantschter Dieseltreibstoff sind im Umlauf. Wer so unter der Hand tankt und meint, seinen PKW damit günstig betreiben zu können, sollte eventuelle Folgeschäden bedenken. Und das nicht nur in den Einspritzsegmenten. "Fahrzeuge sind hochkomplexe Fahrmaschinen, die von den Herstellern in allen Komponenten sowohl technisch als auch elektronisch optimal abgestimmt sind", informiert Bundesinnungsmeister KommRat. Friedrich Nagl. "Mindestvoraussetzungen für Treibstoffe und Betriebsöle der Hersteller geben deshalb die Sicherheit für ein langes Autoleben. Minderwertige Treibstoffe oder nicht passende Betriebsmittel zeigen zwar bei ihrem Fahrzeug oberflächlich gleichartige Wirkung, doch die Nebenwirkungen können erhebliche Schäden verursachen", warnt Nagl. Der Angriff auf ihre Geldbörse ist damit eventuell schon vorprogrammiert. Falsche Viskosität bei Motorölen, zu geringer Siedepunkt bei Bremsflüssigkeiten schaden nicht nur dem Fahrzeug, sondern gefährden Leib und Leben im Straßenverkehr.

Fahrzeughersteller und damit auch ihre betreuende Fachwerkstätte garantieren die optimale Sicherheit ihres Fahrzeuges nur bei Verwendung der vorgeschriebenen Betriebsöle. Diese Sicherheit verlieren Konsumenten wenn sie kreativ auf Einkaufstour gehen und damit oft mangelhafte und nicht passende Betriebsstoffe erwerben.

Wenn sie sichergehen wollen dass ihre Wunschvorstellung auch eine sinnvolle Entscheidung ist, dann denken sie an den Spruch bei Medikamenten - etwas abgewandelt:

"Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie den Fahrzeughersteller oder die Fachwerkstätte ihres Vertrauens".

Rückfragen & Kontakt:

BIM Kommerzialrat Friedrich Nagl
Tel.: 0043/676/400 51 33

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