Bischöfe zum Papst (3) - Elbs: Option für Arme und Schöpfung

"Sehr berührend" fand Benno Elbs, Diözesanadministrator der Diözese Feldkirch, die Art und Weise, wie sich der neue Papst Franziskus I. auf der Loggia am Petersplatz den Gläubigen präsentiert hat. Sich am Beginn eines Pontifikats vor den Menschen zu verneigen, sie um das Gebet und um Gottes Segen zu ersuchen und selbst ein Gebet für seinen Vorgänger Benedikt XVI. zu sprechen, zeige den Papst als einen bescheidenen, sympathischen Mann, sagte Elbs.

Durch seine Namenswahl kommt nach Einschätzung des Feldkircher Diözesanadministrators zum Ausdruck, dass der neue Papst zwei Akzente besonders betont: Zum einen die Option für die Armen, die auch in der lateinamerikanischen Theologie tief verankert sei; zum anderen eine besondere Sensibilität für die Schöpfung Gottes, die heute vielfach bedroht sei und die es zu bewahren gelte. Diese Themen - eine gerechtere Wirtschaftsordnung und der Einsatz für eine lebenswerte Umwelt - seien für die ganze Menschheit bedeutsam, betonte Elbs.

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