Neues Volksblatt: "Besserwisser" von Michael KALTENBERGER

Ausgabe vom 14. März 2013

Linz (OTS) - Die Kärntner haben - spät, aber doch - bei der Landtagswahl eine Partei in die Wüste geschickt, die das Land in Schulden und Chaos gestürzt hat. Dass jetzt die Kärntner Freiheitlichen in ihrem Sumpf versinken, zeigt, dass es auch in der Politik so etwas wie Gerechtigkeit gibt.
Ginge es nicht um das Geld der Steuerzahler und das Ansehen Kärntens und Österreichs, könnte man sich zurücklehnen und zuschauen, wie ein Blauer, der selbst im Scheinwerfer der Korruptionsstaatsanwaltschaft steht, versucht, die Chaotenpartie rund um Gerhard Dörfler aus dem Landhaus zu entfernen. Bis jetzt vergeblich, denn die FPK-Truppe erweist sich als Kritik-resistent mit einem ausgeprägten Hang zum Sesselkleben.
Da sieht man, was passiert, wenn jene, die immer alles besser wissen, fuhrwerken können, wie sie wollen. Doch das wollen die Österreicher nicht, wie sich nicht nur in Kärnten, sondern auch bei der Landtagswahl in Niederösterreich gezeigt hat.
Die Bürger sind mit der Bundesregierung alles andere als zufrieden; sie kennen aber auch den Unterschied zwischen besser wissen und besser machen. Mit der Konsequenz, dass die Blauen gestern in Permanenz tagten. Schadenfreude ist aber nicht angebracht, zu groß ist der Schaden, den die Freiheitlichen in Kärnten angerichtet haben. In den Krisensitzungen dürfte es aber nicht um Schadensbegrenzung für die Steuerzahler gehen, sondern für die Partei. Leider.

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