VP-Juraczka ad Ludwig: SPÖ gegen soziale Treffsicherheit?

Wien (OTS) - Angesichts der hohen Zahl an Vormerkscheinen - 33.000 sozial Bedürftige, die auf eine Gemeindewohnung in Wien warten -verwundert es sehr, dass sich Wohnbaustadtrat Michael Ludwig nun zum selbsternannten Schutzpatron der begüterten Gemeindebaumieter aufschwingt", so der Landesparteiobmann der ÖVP Wien StR Manfred Juraczka in einer knappen Reaktion.

Manfred Juraczka: "Jedes Sozialsystem ist nur dann gerecht und finanzierbar, wenn die soziale Treffsicherheit gegeben ist. Warum die SPÖ Wien als angebliche Partei des kleinen Mannes nun Spitzenverdiener wie Peter Pilz und Co. vor einem marktüblichen Mietzins schützt, ist für uns nicht nachvollziehbar."

Juraczka erneuerte in diesem Zusammenhang den Vorschlag der ÖVP Wien, in Abständen von zehn Jahren die soziale Bedürftigkeit der Gemeindebaumieter zu überprüfen. Erfüllt er die Kriterien nicht mehr, soll es drei Optionen für den Mieter geben: ein Auszug aus der Wohnung, damit diese soziale Bedürftigen zur Verfügung gestellt werden kann, eine Anpassung der Miete an marktübliche Konditionen sowie die Möglichkeit, die Gemeindewohnung zu erwerben. "Es geht also nicht darum, Gemeindebauten an Investoren zu verscherbeln, wie uns das die SPÖ Wien immer fälschlicherweise vorwirft, sondern darum Geld zu lukrieren, das wiederum für eine Sozialoffensive im Wohnbau eingesetzt werden kann", so Juraczka weiter.

Manfred Juraczka abschließend: "Die heutigen Aussagen von Wohnbaustadtrat Ludwig sind ein weiterer Beweis, dass sich die SPÖ Wien von den Bedürfnissen der Wienerinnen und Wiener entfernt haben. Ich gratuliere Michael Spindelegger zu seinen Vorstößen, die ÖVP hebt sich dadurch auch deutlich von den planwirtschaftlichen Vorstellungen der Grünen ab."

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