Bundesinnung Bau begrüßt ÖVP-Forderung nach leistbarem Wohnen

Frömmel: "Zweckwidmung der Wohnbauförderung ist der richtige Ansatz"

Wien (OTS/PWK147) - Sehr erfreut zeigt sich Bundesinnungsmeister Hans-Werner Frömmel über die Überlegungen der ÖVP, die Zweckbindung der Wohnbauförderung wieder einzuführen: "Damit verfolgt Vizekanzler Michael Spindelegger den richtigen Ansatz. Nur eine Zweckbindung der Wohnbauförderung kann die Finanzierung des Grundbedürfnisses leistbares Wohnen sicherstellen."

Um Wohnen auch in Zukunft leistbar zu gestalten, hat der wissenschaftliche Beirat der Initiative UMWELT + BAUEN unter der Leitung von Prof. Margarete Czerny ein umfassendes Strategiepapier erarbeitet. "WOHNEN 2020" veranschaulicht kurzfristig umsetzbare Maßnahmen, welche die Konjunkturlokomotive Bau wieder in Schwung bringen und Arbeitsplätze absichern bzw. schaffen.

Aufgrund demografischer Entwicklungen liegt der jährliche Bedarf bei 48.000 Neubauwohnungen. Derzeit werden jedoch lediglich 41.000 Einheiten gebaut. Laut Bevölkerungsprognose der Statistik Austria wird Österreichs Einwohnerzahl auf 9,0 Mio. im Jahr 2030 bzw. auf 9,4 Mio. im Jahr 2050 ansteigen. 2050 wird Wien über zwei Millionen Einwohner haben.

"Die Wohnbauförderung ist ein ideales Steuerungsinstrument, um antizyklisch auf Konjunkturentwicklungen zu reagieren, sie sorgt für die soziale Durchmischung, verhindert Ghetto-Bildung und sichert den sozialen Frieden. Investitionen in den Wohnbau haben enorme Hebelwirkungen, generieren ein Vielfaches an Steuern und Abgaben und schaffen Arbeitsplätze", so Frömmel abschließend. (US)

Das Stratgiepapier "WOHNEN 2020" ist als Download auf www.bau.or.at verfügbar.

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