Schieder für Zweckwidmung der Wohnbauförderung

Spindelegger lenkt auf SPÖ-Forderung ein

Wien (OTS/SK) - "Ich begrüße das Einlenken von Vizekanzler Michael Spindelegger auf die langjährige Forderung der SPÖ, die Wohnbauförderung zweckzuwidmen", betont Finanzstaatssekretär Andreas Schieder in einer ersten Reaktion auf heutige Aussagen Spindeleggers. "Die Wiedereinführung der Zweckwidmung ist notwendig, damit österreichweit mehr Geld in den geförderten Wohnbau fließt. Und um einerseits den gestiegenen Mietpreisen zu entgegnen, und andererseits eine starke konjunkturelle Wirkung zu erzielen", so Schieder weiter. Denn gerade Wohnbauinvestitionen ziehen einen sehr hohen Beschäftigungseffekt nach sich. Zudem müsse die Wohnbauförderung dort ankommen, wofür sie gedacht sei: bei den Menschen, die Wohnungen suchen. ****

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zahlen einen Wohnbauförderungsbetrag von rund 900 Millionen Euro (0,5 Prozent des Bruttoeinkommens). Dieser Betrag soll auf jeden Fall in der Wohnbauförderung ankommen. In Summe belaufen sich die gesamten Mittel, die für Wohnbau zweckgewidmet werden können auf über drei Milliarden Euro. Abschließend sagt der Finanzstaatssekretär: "Wenn jetzt auch die ÖVP die Wohnbauförderung zweckwidmen möchte, sollten wir nicht auf die Verhandlungen über den nächsten Finanzausgleich warten, sondern die Wiedereinführung der Zweckwidmung der Wohnbauförderung rasch umsetzen". (Schluss) mo

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