Haubner zu Kaske: Wurzel des Systems anpacken, statt Unternehmen beschuldigen

Wer bei Lehre kürzen will, gefährdet Zukunft des Wirtschaftsstandortes - Österreichs Klein- und Mittelbetriebe bilden 80 Prozent der Lehrlinge aus

Wien, 13. März 2013 (OTS/Text) - "Die Arbeiterkammer braucht einen Schuldigen und findet ihn wie immer ausschließlich in den Unternehmen", betont der Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes, Abg.z.NR Peter Haubner. "Den heimischen Unternehmerinnen und Unternehmern die Schuld für die Lehrabschlussquoten in die Schuhe zu schieben, ist billig, zeugt von purem Populismus und führt zu keiner konstruktiven Lösung. Denn die Wurzel des Problems liegt ganz wo anders - und das weiß auch der frisch gebackene AK-Präsident. Jeder Lehrling in Österreich absolviert die Pflichtschulzeit und besucht während seiner Ausbildungszeit die Berufsschule - das wird stets außen vor gelassen. Es ist ja auch viel einfacher, die Ausbildungsbetriebe an den Pranger zu stellen, als zu hinterfragen, weshalb Lehranfänger massive Mängel bei den Grundkompetenzen - Rechnen, Lesen, Schreiben - aufweisen", so Haubner, der verdeutlicht: "Man kann die Versäumnisse der Pflichtschulausbildung nicht in drei Jahren Lehrausbildung nachholen und diese Aufgabe einfach an die Unternehmer delegieren." ****

Die Österreichischen Unternehmerinnen und Unternehmer nehmen ihre soziale Verantwortung wahr. Das verdeutlichen die verantwortungsbewussten Klein- und Mittelbetriebe, die 80 Prozent der Lehrlinge in Österreich ausbilden. Sie bieten damit über 100.000 Jungen eine Zukunftsperspektive. Abschließend stellt der Wirtschaftsbund-Generalsekretär klar: "Wer bei der Lehre kürzen will, setzt die Zukunft des Fachkräfteangebots und des Österreichischen Wirtschaftsstandort aufs Spiel."

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