WKNÖ: AKNÖ-Behauptungen werden durch Wiederholung nicht richtiger

St.Pölten (OTS) - Zur wiederkehrenden Behauptung der AKNÖ, wonach es jährlich "tausende einvernehmliche Auflösungen" im Krankenstand gibt, hält die Wirtschaftskammer Niederösterreich fest:

1.) Die von der AKNÖ genannten Zahlen sind in keiner Weise nachvollziehbar und finden auch in den Statistiken der Gebietskrankenkasse Niederösterreich keine Deckung. Damit ist auch die Behauptung, Betriebe würden auf diese Weise Krankengeldzahlungen systematisch auf die Sozialversicherung überwälzen, obsolet. Die angeführten AKNÖ-Beratungsstatistiken sind offenbar nicht geeignet, um daraus Schlüsse auf die Realität ziehen zu können.

2.) Einvernehmliche Auflösungen von Dienstverhältnissen sind bekanntlich nur mit Zustimmung der jeweiligen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer möglich.

3.) Wenn es in Einzelfällen tatsächlich zu Gesetzesverletzungen wie Unterschriftenfälschungen gekommen ist, sind diese natürlich rechtlich zu verfolgen. Einzelfälle taugen aber nicht zur Rechtfertigung von Pauschalverurteilungen.

4.) Hier wird seitens der AKNÖ ein Problem konstruiert, das keines ist. Entsprechend besteht auch kein Anlass für Gesetzesänderungen. Falsche Aussagen werden durch Wiederholung nicht richtiger.

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