Seeber: Keine schädlichen Chemikalien mehr in Plastikflaschen, Textilien und Spielzeug

EU-Parlament fordert Grenzwerte und höhere Sicherheitsstandards zum Schutz gegen endokrine Stoffe

Straßburg, 13. März 2013 (OTS) "Wir müssen dafür sorgen, dass keine schädlichen Chemikalien in Plastikflaschen, Textilien und Spielzeug sind", fordert heute Richard Seeber, Umweltsprecher der Europäischen Volkspartei (EVP) im Europäischen Parlament. Das EU-Parlament hat heute Grenzwerte und rasche Maßnahmen gegen hormonstörende Stoffe, sogenannte endokrine Stoffe, gefordert. "Österreich ist Vorreiter. Wir haben als erstes Land in der EU bereits den hormonstörenden Stoff Bisphenol A aus Produkten wie Lebensmittelverpackungen, Kunststoffgeschirr, Babyschnullern und Babyfläschchen verbannt. Es ist Zeit, dass auch auf europäischer Ebene mehr geschieht", so Seeber. ****

Endokrine Stoffe führen zu Störungen des Hormonsystems, die schwerwiegende Auswirkungen auf Fortpflanzung, Immunsystem und Stoffwechsel haben können. "Die Zahl der hormonbedingten Erkrankungen ist in den vergangenen 20 Jahren konstant gestiegen", so Seeber. Neben strengeren Grenzwerten für potentiell gefährliche Chemikalien, fordert das EU-Parlament höhere Sicherheitsanforderungen beim Bau und bei der Einrichtung von Kindergärten und Schulen. "Vor allem Babies und Kleinkinder sind besonders gefährdet, da sie sich noch in der Entwicklung befinden", so Seeber.

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