Justiz ermittelt gegen neuen FPK-Chef Ragger

Korruptionsstaatsanwaltschaft führt Christian Ragger als Beschuldigten in der Inseratenaffäre der Kärntner Blauen.

Wien (OTS) - Die Freiheitlichen in Kärnten (FPK) kommen auch nach dem jüngsten Obmannwechsel nicht aus den Skandal-Schlagzeilen. Wie das Nachrichtenmagazin NEWS in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, führt die Korruptionsstaatsanwaltschaft auch den neuen FPK-Chef Christian Ragger als Beschuldigten. Die Ermittlungen wurden vor kurzem abgeschlossen. Ein Vorhabensbericht ging bereits an das Justizministerium.

NEWS veröffentlicht exklusiv das Protokoll von Raggers Beschuldigtenvernehmung. Hintergrund ist die sogenannte Inseratenaffäre. Der Verdacht: Blaue Kärntner Regierungsmitglieder könnten auf Steuerzahlerkosten für sich Werbung gemacht haben.

Gegenüber den Ermittlern gab der nunmehrige FPK-Chef in wesentlichen Punkten an, nichts über die Angelegenheit zu wissen. Die Ermittler fragten Ragger unter anderem, ob er nicht gesehen habe, dass das Inserat auch am Fenster der Parteizentrale gehangen ist. Der neue Parteichef: "In den letzten vier Jahren war ich dreimal in der Parteizentrale, weil wir sehr dezentral organisiert sind."

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