Karlheinz Töchterle: Chile ist ein wertvoller Partner in Hochschulbildung, Wissenschaft und Forschung

Wissenschafts- und Forschungsminister besuchte in Santiago de Chile zwei renommierte Universitäten

Wien (OTS) - "Chile ist ein wertvoller Partner für Österreich im Bereich Hochschulbildung, Wissenschaft und Forschung", so Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle. Er besuchte gestern im Rahmen seines Arbeitsbesuchs in Chile in der Hauptstadt Santiago de Chile die beiden größten Universitäten des Landes: Die Universidad Catolica de Chile, wo er von Pro-Rektor Prof. Guillermo Marshall begrüßt wurde, sowie die Universidad de Chile, wo der Minister auch ein Gespräch mit Rektor Victor Perez Vera führte. Beim Empfang der Botschafterin Mag. Dorothea Auer nutzte der Minister die Gelegenheit zum Austausch mit in Chile lebenden Österreicherinnen und Österreichern.

Aktuell studieren 52 Studierende aus Chile an österreichischen Universitäten, Fachhochschulen und Privatuniversitäten. Acht österreichische Universitäten kooperieren mit elf chilenischen Hochschulen (gemeldete interuniversitäre Kooperationsabkommen), dazu zählen etwa drei Kooperationen der Universität Innsbruck mit chilenischen Universitäten. Eines davon - es dient der Förderung des Lehrenden- und Studierendenaustausches - wurde 2008 mit der Universidad Catolica de Chile unter dem Rektorat Töchterles unterzeichnet. "Unsere Hochschulen teilen einige gemeinsamen Interessen und Anliegen, zum Beispiel in der Gebirgsforschung. Diese Forschungsfragen sind gerade auch vor dem Hintergrund des Klimawandels interessant", so Töchterle. Er nannte auch das Institut für Interdisziplinäre Gebirgsforschung der ÖAW, das auf langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit mit ihrer chilenischen Partnereinrichtung verweisen kann.

Die Universidad Catolica de Chile feiert heuer ihr 125jähriges Bestehen. An den 18 Fakultäten studieren derzeit rund 25.000 Studierende. Die Universität kooperiert mit zahlreichen ausländischen Hochschulen, mit österreichischen Universitäten insbesondere im Bereich Physik und Astronomie. Minister Töchterle regte beim Gespräch insbesondere auch eine Vertiefung im Bereich Klimaforschung an, verfügt die Universität doch auch über ein Zentrum für den Klimawandel. Auch an der Universidad de Chile, der mit rund 40.000 Studierenden größten Universität des Landes, wird Kooperation mit ausländischen Studierenden groß geschrieben. Aktuell kooperiert die 1842 gegründete Universität mit Hochschulen aus rund 50 Ländern, darunter auch mit der Universität Wien.

Gestern Abend ist der Minister weiter in den Norden des Landes gereist, wo er heute an der Eröffnung des Atacama Large Millimeter/Submillimeter Array (ALMA) teilnimmt. ALMA ist das weltweit größte Radioteleskop und wurde von der Europäischen Südsternwarte (ESO) gemeinsam mit den USA und Japan in der Atacama-Wüste gebaut. Auch Forscherinnen und Forscher aus Österreich profitieren, denn Österreich hat durch die seit 2008 bestehende Mitgliedschaft Zugang zur ESO-Infrastruktur.

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