Concrete Student Trophy 2013 Neues Wasserkraftwerk für BürgerInnen gesucht

Wien (OTS) - Jedes Jahr eine neue, spannende Herausforderung und ein Fixtermin bei Österreichs BauingenieurInnen und ArchitektInnen in Ausbildung ist die Concrete Student Trophy. In einem interdisziplinären Prozess sollen gemischte Studententeams für ein bestehendes Wasserkraftwerk in Scheibbs, Niederösterreich, ein neues multifunktionales Nutzungskonzept entwickeln. Die Anlage soll als Niederdruckkraftwerk geplant werden und neben der Erzeugung von Energie auch als architektonischer Blickfang fungieren. Die Concrete Student Trophy wird heuer bereits zum achten Mal ausgelobt. "Die ausgeschriebenen Projekte sind praxisorientiert und haben auch realistische Chancen auf Umsetzung, wenn die Rahmenbedingungen passen", freut sich DI Felix Friembichler, Geschäftsführer der Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie (VÖZ). Die Einreichfrist endet am 11. Oktober 2013.

Für das Projekt "Brandstatt" im Raum Scheibbs an der Erlauf sollen ein Nutzungskonzept und eine wirtschaftliche Kraftwerkslösung entstehen, die mit einem architektonischen, tragwerksplanerischen und wasserbaulichen Entwurf am Ort einer bestehenden alten Wehranlage mit angeschlossenem Kraftwerk einhergeht.

Attraktiv, multifunktional und nachhaltig

Neben der effizienten Gewinnung erneuerbarer Energie liegt der Fokus auf der architektonischen Ausgestaltung des Bauvorhabens. Gewünscht wird ein attraktiver Entwurf, der Technik und die besonderen Qualitäten einer Landmark in Einklang bringt. Den BewohnerInnen als auch BesucherInnen der Stadt soll ein Highlight mit ökonomisch-ökologischem Mehrwert geboten werden. Das könnte eine Besucherplattform sein, in Form einer Brücke oder Aussichtsterrasse über der Erlauf, oder ein Schaukraftwerk für Schulkinder. Betreiber der zukünftigen Anlage ist die EVN Naturkraft. Die Ökostromtocher des niederösterreichischen Landesenergieversorgers EVN ist auch Ideengeber der Concrete Student Trophy 2013.

Nachhaltige Gewässer

Das neue Kraftwerk soll den bewussten Umgang mit wertvollen und natürlichen Ressourcen sichtbar machen. So ist die Einplanung von Laichzeiten ebenso unumgänglich wie Hochwasser während der Bauzeit. Um den ökologischen Zustand und den natürlichen Fischbestand zu schützen, sind auch Fischaufstiegshilfen einzuplanen. "Dieses Projekt erfordert eine verantwortungsvolle Planung, hohe Sensibilität und großes Know-how. Wir erhoffen uns mit diesem Projekt auch Chancen auf eine mögliche Realisierung", so Friembichler. "Bei dieser Bauaufgabe greifen alle einzelnen Entwurfselemente wie Zahnräder ineinander -das ist ganz in unserem Sinne, wo es doch unser Ziel ist, die einzelnen Studienrichtungen miteinander konstruktiv zusammenzubringen und an den wichtigen, strategischen Berührungspunkten eng miteinander zu verknüpfen."

Wettbewerb fordert die Studententeams enorm

Zu den wichtigsten Kriterien zählen die architektonische Idee, die Gestaltungsqualität, der visuelle Gesamteindruck, die naturnahe Einbindung in ein sensibles Gebiet sowie die technischen Aspekte. Das sind insbesondere die wasserbaulichen und energiewasserwirtschaftlichen Gesichtspunkte wie hydraulische und betriebliche Funktionalität sowie Durchführbarkeit. Zu beachten sind nachhaltige Faktoren wie Umwelt, Sicherheit, Wartung und Erhaltung. Auch die Kosten-Nutzen-Relation bei der Errichtung und die Wirtschaftlichkeit beim Betrieb des Kraftwerkes dürfen nicht außer Acht gelassen werden.

Vielfältigkeit und Leistungsstärke von Beton

Der Werkstoff Beton spielt für die Konstruktion die Hauptrolle. "Wasser ist eines der großen Naturelemente. Nur ein Baustoff, der resistent gegen Eis ist oder dem großen Druck von Hochwasser standhält, kann hier zum Einsatz kommen. Dazu kommt noch die Vielfältigkeit des Materials für die Architektur. Durch die Zusammenarbeit der einzelnen technischen Studienrichtungen findet das Abwägen aus unterschiedlichen Blickwinkeln statt und genau das ist unser Ziel: Ein Resultat, das interdisziplinär entsteht und einem wohldurchdachten Konsens als ästhetischer Entwurf entspricht", so Friembichler.

Teilnehmer und Träger

Teilnahmeberechtigt an der Concrete Student Trophy 2013 sind bundesweit Studierende der Architektur- und Baufakultäten der österreichischen Universitäten. Es werden ausschließlich Teams aus mindestens je einem/einer Bauingenieur- bzw. Wasserbau- und einem/einer ArchitekturstudentIn zugelassen. Eingereicht werden können nur in Teamarbeit ausgeführte interdisziplinäre Seminararbeiten, Projektarbeiten bzw. Entwürfe, die der Themenstellung entsprechen und im Rahmen einer Lehrveranstaltung abgegeben und für das Studium positiv bewertet worden sein.

Getragen wird der Wettbewerb durch ein Konsortium aus EVN Naturkraft Erzeugungsgesellschaft m.b.H., Doka GmbH, HABAU Hoch- und Tiefbaugesellschaft m.b.H., PORR GesmbH und STRABAG AG, iC consulenten Ziviltechniker GesmbH, Verband Österreichischer Beton-und Fertigteilwerke (VÖB), Güteverband Transportbeton (GVTB) und Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie (VÖZ), unter der fachlichen Begleitung der der TU Wien und TU Graz sowie der Universität für Bodenkultur. Die Concrete Student Trophy 2013 ist mit insgesamt 12.000 Euro dotiert.

Die Jury

Bürgermeisterin Christine Dünwald, Stadtgemeinde Scheibbs, GF Ing. Peter Neuhofer, Lieferbeton GmbH (Cemex), Präsident des Güteverbandes Transportbeton, ao. Univ. Prof. DI Dr. nat. techn. Bernhard Pelikan, Universität für Bodenkultur Wien, Institut für Wasserwirtschaft, Hydrologie und Konstruktiven Wasserbau, DI Dr. Wilhelm Reismann, iC consulenten ZT GesmbH, Vizepräsident des Verbandes der Ziviltechniker- und Ingenieurbetriebe (VZI), Architektin GF DI Julia Taubinger, JULAND GmbH, Wien, GF DI Hubert Wetschnig, Porr Bau GmbH, GF DI Friedrich Zemanek, EVN Naturkraft Erzeugungsgesellschaft m.b.H.

Die einzureichenden Unterlagen sind bis 11. Oktober 2013, 12:00 Uhr unter dem Stichwort "Concrete Student Trophy 2013" an die Zement+Beton Handels- und Werbeges.m.b.H, Reisnerstraße 53, A-1030 Wien zu übermitteln. 22. Oktober 2013: Jury bestimmt die besten Projekte (max. 10), 7. November 2013: EinreicherInnen präsentieren ihre Arbeiten vor der Jury, 19. November 2013, 17.00 Uhr:
Preisverleihung im Rahmen eines Festaktes an der TU Wien.

Ausschreibungsunterlagen stehen unter dem Stichwort "Concrete Student Trophy 2013" zur Verfügung:
concretestudenttrophy@zement-beton.co.at, Download:
www.zement.at/concretestudenttrophy; www.zement.at

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