Bundesratspräsident Mayer für Sicherung des Ehrenamtes in Europa

Hearing im Parlament zur Zukunft der Freiwilligen Feuerwehren

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Im Rahmen des von ihm initiierten Hearings zur Zukunft der Freiwilligen Feuerwehren in Europa trat Bundesratspräsident Edgar Mayer heute, Montag, im Parlament für ein stärkeres Engagement europäischer Politiker für die freiwilligen Helfer der Feuerwehren ein. "Wir müssen der EU die Notwendigkeit der Freiwilligen Feuerwehren vermitteln. Sie soll sich der ehrenamtlich tätigen Feuerwehrmitglieder annehmen, ohne jedoch die bestehenden und hervorragend funktionierenden Strukturen der Freiwilligen Feuerwehren in Frage zu stellen oder negativ zu beeinflussen", unterstrich Mayer in seiner Einleitung.

"Ich war selbst 13 Jahre lang bei der Freiwilligen Feuerwehr tätig und kenne die Einsatzfreude, aber auch die Sorgen der freiwilligen Helfer. Diese Sorgen müssen ernst genommen werden, ganz besonders auf europäischer Ebene. Dort müssen wir unsere Einflussmöglichkeiten nutzen, um uns als wesentlicher Teil des europäischen Sicherheitssystems zu positionieren", so Mayer.

Karas: "Sprachrohr des Ehrenamtes im Europäischen Parlament"

Der Vizepräsident des Europäischen Parlaments, Othmar Karas, bot in seinem Statement spontan Unterstützung an: "Ich werde mit den österreichischen Europaabgeordneten eine Gruppe bilden, die sich speziell mit den ehrenamtlich Tätigen beschäftigen wird und die deren Sprachrohr im Europäischen Parlament sein soll". Karas kündigte zudem an, dass sich in der Ständigen Vertretung Österreichs bei der EU eine Person speziell mit den Folgen der europäischen Gesetzgebung für das Ehrenamt beschäftigen werde.

Mayer: "Haben Grundstein gesetzt, System der Freiwilligkeit abzusichern"

Abschließend wurde von den Teilnehmern eine Resolution verabschiedet, in der neben klaren rechtlichen Rahmenbedingungen für grenzüberschreitende Einsätze die rechtzeitige Einbindung der Freiwilligen Feuerwehren in die Entscheidungsprozesse auf europäischer Ebene gefordert wurde.

Mayer betonte in seinem Schlusswort, das Hearing sei ein wichtiger Anstoß gewesen, Europa künftig intensiver das System der ehrenamtlichen Helfer der Feuerwehren und deren Notwendigkeit für die Aufrechterhaltung des Sicherheitswesens in den betroffen Ländern zu vermitteln. "Wir haben heute einen Grundstein gesetzt, unser bewährtes System der Freiwilligkeit international abzusichern und zu fördern. Ich bin überzeugt, dass es mit der heute zugesagten Unterstützung der österreichischen EU-Abgeordneten gelingen wird, Bedingungen zu schaffen, das System der Freiwilligen Feuerwehren zu sichern und grenzübergreifende Einsätze zu erleichtern, um die Sicherheit der europäischen Bürgerinnen und Bürger weiterhin zu gewährleisten".

An dem Hearing, das in Kooperation mit dem Österreichischen Bundesfeuerwehrverband veranstaltet wurde, nahmen neben den Vertretern aus Österreich, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Frankreich, Luxemburg, Portugal, Rumänien und Slowenien auch Vertreter des Innen-, Wirtschafts- und Sozialministeriums sowie der Wirtschaftskammer Österreich teil.

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Mag. Thomas Neuhauser
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