FA-Rösch: Kaskes Leistungen lassen zu wünschen übrig

FA gab dem neugewählten AK-Wien-Präsidenten keinen Vertrauensvorschuss

Wien (OTS) - Der neugewählte Präsident der Arbeiterkammer Wien Rudolf Kaske hat nicht die Unterstützung der Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA) erhalten. "Wir beurteilen Politiker nach ihrer Arbeit. Kaskes bisherige Leistungen als Gewerkschafter ließen jedoch sehr zu wünschen übrig", begründet FA-Obmann LAbg. Bernhard Rösch. Vor allem in seiner Gewerkschaft Vida habe Kaske durch Untätigkeit geglänzt, unangenehme Betriebsräte seien dort weggemobbt worden.

Es ist nicht verwunderlich, dass die Mitglieder der Vida unter den schlechten Arbeitsverhältnissen leiden, die zahlreichen Krankenstände sprechen eine deutliche Sprache. Keineswegs für Kaske spricht zudem, dass er in der Zeit des Auffliegens des BAWAG-Skandals als stv. Vorsitzender des Aufsichtsrats fungiert und diesem Gremium insgesamt 17 Jahre angehört hatte.

Seine Verhandlungen der Kollektivvertragserhöhungen etwa für die rund 150.000 Mitarbeiter des Hotel- und Gastgewerbes hatten nur mäßigen Erfolg, der Kaufkraftsverlust nahm unter Kaske zu. Gegen den Willen der Belegschaft kündigte dieser im Zuge des AUA-Streits den Kollektivvertrag der Tyrolean - soviel zum neuen obersten "Arbeitnehmervertreter" Kaske.

"Sein Zick-Zack-Kurs in Sachen Arbeitsmarkt-Ostöffnung ist längst so berüchtigt wie sein Ruf, die Republik brennen zu lassen. Es wird daher auch an den Freiheitlichen Arbeitnehmern liegen, die FSG derart zu schwächen, dass sie nicht mehr aus eigener Kraft den Präsidenten stellen kann", so Rösch und würdigte gleichzeitig die gute und respektvolle Zusammenarbeit mit dem scheidenden Präsidenten Tumpel.

Der FA-Obmann bedankte sich bei diesem für 16 fruchtbare, wenn auch manchmal turbulente Jahre Tätigkeit in der AK Wien. Er ist nämlich einer jener Arbeitnehmervertreter, der keine Ausgrenzungspolitik betrieben sondern immer nur für die Arbeitnehmer verhandelt und gearbeitet hat, so Rösch. (Schluss)otni

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