Leichtfried erfreut über Verbot von Tierversuchskosmetika - Druck des EU-Parlaments hat Wirkung gezeigt

Verbot von Tierversuchen auch auf andere Bereiche ausdehnen

Wien (OTS/SK) - Erfreut über das Vermarktungsverbot von Kosmetika, die an Tieren getestet wurden, zeigt sich der Delegationsleiter der SPÖ-EU-Abgeordneten Jörg Leichtfried am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst: "Es ist dem Druck des EU-Parlaments zu verdanken, dass keine Ausnahmen zugelassen wurden, wie es von der Kommission kurzfristig angedacht wurde. Bereits seit Jahren haben wir immer wieder darauf hingewiesen, dass es nicht akzeptabel ist, dass für Kosmetika Tiere leiden müssen." Leichtfried, Vizepräsident der Animal Welfare Intergroup, fordert nun die Kommission auf, weiterhin alternative Testmethoden zu forcieren und ausreichend Mittel für die Forschung zur Verfügung zu stellen. ****

"Im nächsten Schritt muss das Verbot von Tierversuchen auch auf andere Bereiche ausgedehnt werden", sagt der EU-Abgeordnete. Die derzeitige Regelung biete Schlupflöcher. So sei es den Kosmetikkonzernen noch immer möglich, Inhaltsstoffe zu verwenden, die an Tieren getestet wurden, aber eben nicht als Kosmetikstoffe gelten. "Im Sinne des Tierschutzes müssen wir dafür Sorge tragen, dass Tierversuche soweit wie möglich zurückgedrängt werden. Die Forschung hat bereits große Fortschritte gemacht, um auf Tierversuche verzichten zu können und diese Fortschritte müssen von allen Seiten unterstützt werden", betont Leichtfried. (Schluss) bj/mp

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