Stellungnahme des MAK-Kuratoriums zum Bericht des Rechnungshofs

Wien (OTS) - Das Kuratorium des MAK sieht im nunmehr vorliegenden Rechnungshofbericht eine Bestätigung seines Vorgehens in der Causa Noever.

Für Andreas Treichl, den Vorsitzenden des Kuratoriums, hat die Prüfungstätigkeit des Rechnungshofs die Ergebnisse der internen und durch die Wirtschaftsprüfer von PwC durchgeführten externen Prüfung bestätigt und keine neuen Sachverhalte in der gerichtsanhängigen Causa Noever entdeckt. "Wir sind froh, dass es hier nunmehr einen Schlussstrich gibt und die neue Geschäftsführung ihre gesamte Kraft und Kreativität dem Museum und seinen Besuchern widmen kann", erklärte Treichl.

Im Rechnungshofbericht werden einige Empfehlungen ausgesprochen wie beispielsweise Regelungen für Dienstreisen (samt Prämienmeilen), eine klare Verankerung der internen Revision sowie eine Überprüfung der zwischen Ministerium und MAK abzuschließenden Zielvereinbarungen, die das Kuratorium als absolut berechtigt ansieht und teilweise schon umgesetzt hat bzw. umsetzen wird. Das Kuratorium hat die Geschäftsführung auch aufgefordert, die in ihrer Verantwortung liegenden Empfehlungen des Rechnungshofes im Rahmen der budgetären Möglichkeiten und der strategischen Sinnhaftigkeit zügig umzusetzen.

Im Zusammenhang mit den vom Rechnungshof angemerkten Punkten betreffend die Revision ist es dem Kuratorium wichtig anzumerken, dass dies im Einklang mit der Museumsordnung im Rahmen der ordnungsgemäßen Geschäftsführung geschieht. Darüber hinaus wird im MAK seit 2007 auch ein externer Wirtschaftsprüfer (PwC) herangezogen. Dieser prüft auf eigenen Vorschlag jährlich verschiedene Teilbereiche des MAK und berichtet darüber an das Kuratorium.

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