Glawischnig zu zwei Jahre Fukushima: Gedenken an die Opfer, Sorge um Wiedereinstieg in Atomkraft

Grüne appellieren an japanische Regierung nicht mehr zu Atomkraft zurück zu kehren

Wien (OTS) - Heute vor zwei Jahren, am 11. März 2011, wurde Japan von drei schweren Katastrophen getroffen. Etwa 16.000 Menschen sind durch das Tohoku-Erdbeben und durch Tsunamis ums Leben gekommen. Es wird noch lange dauern, bis die wirtschaftlichen Schäden aufgearbeitet und die seelischen Wunden verheilt sind. Die dritte Katastrophe, der Super-GAU von Fukushima, wird Japan noch viel länger belasten. Große Regionen Japans wurden radioaktiv verstrahlt, 200.000 Menschen haben ihre Heimat verloren. "Ich möchte den Menschen in Japan, die von dieser schrecklichen Katastrophe betroffen waren und sind, unser tiefstes Mitgefühl aussprechen", betont Eva Glawischnig, Bundessprecherin und Klubobfrau der Grünen.

"Die japanische Regierung will nun, trotz der furchtbaren Katastrophe von Fukushima, wieder Atomkraftwerke in Betrieb nehmen. Und dies obwohl die letzten zwei Jahre gezeigt haben, dass sich Japan auch ohne Atomkraft mit Energie versorgen kann. Ich appelliere neuerlich an die japanische Regierung, nicht wieder zur Atomkraft zurück zu kehren" betont Glawischnig. Mit Wind-, Wasser-, Bio- und Sonnenenergie kann Japan gefahrlos ausreichend Strom produzieren. Zusätzlich können so viele neue Arbeitsplätze geschaffen, neue Technologien entwickelt und die Menschen an der Energiewende beteiligt werden. Japan könnte unabhängig von importiertem Uran und fossilen Brennstoffen werden und so ein weltweites Vorbild sein.

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