Jungbauern: Die europäischen Sozialdemokraten zeigen ihr wahres Gesicht

SP-Abänderungsanträge zur GAP gefährden Existenz bäuerlicher Betriebe

Wien (OTS) - Diesen Mittwoch stimmen die EU-Parlamentarier über die Gemeinsame Agrarpolitik für den Zeitraum 2014 bis 2020 ab. Im bereits vorangegangenen Agrarausschuss konnte man sich auf eine Anrechenbarkeit von ÖPUL, biologischer Landwirtschaft sowie Natura 2000 auf das Greening einigen. Nun hat die Sozialdemokratische Fraktion im Europäischen Parlament (SPE) aber diverse Abänderungsanträge eingebracht, die eine solche Anrechenbarkeit verhindern sollen. "Mit diesen Anträgen zeigen die Sozialdemokraten ihr wahres Gesicht. Sie haben nichts anderes im Sinn, als auf die heimische Landwirtschaft hinzuprügeln und es den österreichischen Bauern so schwer als möglich zu machen", zeigt sich Stefan Kast, Bundesobmann der Österreichischen Jungbauernschaft - Bauernbund Jugend verärgert.

Das Problem in einer solchen Nicht-Anrechnung der oben genannten Maßnahmen liegt darin, dass in diesem Fall der Spielraum für das neue österreichische Agrarumweltprogramm in der nächsten Periode massiv eingeschränkt wäre. Dagegen setzt sich nun die Jungbauernschaft, die österreichweit 45.000 junge Bäuerinnen und Bauern vertritt, zur Wehr. "Ich bin mir nicht sicher, ob sich die Sozialdemokraten der Wichtigkeit dieser Anrechenbarkeit bewusst sind. Es wäre gut, wenn diejenigen, die diese Abänderungsanträge eingebracht haben, vor der Abstimmung am Mittwoch noch Nachhilfe in Sachen Agrarpolitik nehmen würden", so Kast.
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