SP-Deutsch: Bei FP-Strache liegen die Nerven nun endgültig blank

Strache schlägt nach desaströsen Wahlniederlagen und Machtverlust innerhalb der eigenen Reihen panisch und planlos um sich

Wien (OTS/SPW) - "Die inhalts- und sinnfreien Aussagen von FP-Strache und Gudenus zur Wiener Volksbefragung machen einmal mehr deutlich, dass die Nerven im blauen Lager völlig blank liegen", kommentiert SPÖ-Landesparteisekretär Christian Deutsch die heutige Aussendung der FPÖ. "Dass es Strache für nötig befindet, bereits ein vorläufiges Zwischenergebnis reflexartig schlecht zu reden, zeigt, dass der blaue Parteichef verzweifelt versucht vom Chaos innerhalb seiner Partei abzulenken" betont Deutsch. ****

Der Landesparteisekretär hält fest, dass die vorläufige Wahlbeteiligung in Wien bereits jetzt mit derzeit 29,44 Prozent um fünf Prozent über dem der Wiener Volksbefragung im Jahr 2010 zum gleichen Zeitpunkt liegt. Für Deutsch "ein deutliches Zeichen dafür, dass direkte Demokratie in Wien gelebt und von den Wienerinnen und Wienern auch immer stärker in Anspruch genommen wird", während die von FP-Seite initiierten Volksbegehren nur "äußerst selten wenigstens ein zweistelliges Ergebnis erreichen". Der SPÖ-Landesparteisekretär erinnert dabei beispielsweise an das von Strache im Jahr 2006 gepolterte Anti-EU-Volksbegehren, das nur 4,28 Prozent der Stimmen erreichte. "Kein Wunder also, dass es Strache nicht verkraftet, dass die von Bürgermeister Michael Häupl initiierte Volksbefragung so großen Zuspruch in der Wiener Bevölkerung findet."

"Nach der Gunst der Wählerinnen und Wähler - man denke nur an die desaströse, historische Wahlschlappe in Kärnten und das schlechte Ergebnis in Niederösterreich, verliert Strache nun auch den letzten Rückhalt innerhalb der Partei", so Deutsch, der weiter ausführt:
"Nachdem es Strache nicht einmal gelungen ist, sich in Niederösterreich gegen Barbara Rosenkranz durchzusetzen, hat ihm nun auch Ragger in Kärnten einen deutlichen Korb betreffend FPÖ-FPK-Fusion erteilt". Es ist daher mehr als deutlich, dass Strache endgültig völlig die Kontrolle über seine Partei verloren hat, so Deutsch, der dem blauen Parteichef daher rät, seine Energie eher in Aufräumarbeiten innerhalb der FPÖ, statt in peinliche, inhaltslose Ablenkungsmanöver zu investieren. (Schluss) sv

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ-Wien
Tel.: ++43/ 01/ 53 427-222
wien.presse@spoe.at
http://www.wien.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DSW0002