Kaufmann-Bruckberger: Jetzt gemeinsam arbeiten für Niederösterreich

Working Poor, Armutsgefährdung und schlechtes Medianeinkommen fordern Gegensteuern der Landespolitik

Baden (OTS) - "Nachdem der Wähler entschieden hat, zählt jetzt die gemeinsame Arbeit aller Parteien für Niederösterreich!" Die designierte Landesrätin Elisabeth Kaufmann-Bruckberger präsentierte heute, Sonntag, den Landtagskandidaten und Bezirksverantwortlichen des Team Frank Stronach die künftigen Arbeitsschwerpunkte.

In einer Replik auf gestrige Aussagen von Landeshauptmann Erwin Pröll zur politischen Arbeit in Niederösterreich, sagte Kaufmann-Bruckberger, "allem voran geht es jetzt darum, das Gemeinsame vor das Trennende zu stellen, der Wahlkampf ist vorüber, Sachpolitik für die Menschen und das Land ist gefragt!"

Als Schwerpunkte der Arbeit des Teams Frank Stronach nannte Kaufmann-Bruckberger den Schuldenabbau - da verspielen wir die Zukunft unserer Kinder - sowie eine rasche Verbesserung der Situation für die Pendler. Ein besonderes Anliegen ist es für Kaufmann-Bruckberger alleinstehende Mütter bei der Betreuung ihrer Kinder zu unterstützen: "Einrichtungen zur Kinderbetreuung muss es wohnortnah geben und mit entsprechende Öffnungszeiten tagsüber und in den bisherigen Ferienzeiten."

Gesellschaftspolitisch gibt es in Niederösterreich leider einige Phänomene, bei denen von der Landespolitik gegengesteuert werden muss:

- die Niederösterreicher werden schlechter bezahlt, als die Bewohner anderer Bundesländer. Liegt das österreichweite Medianeinkommen bei 1.902 Euro, liegt es in NÖ bei mageren 1.850 Euro - zum Vergleich: OÖ 1.943.

- dramatisch sind die Zahlen zur Armutsgefährdung: Rund 12,1% der Österreicher leben unter der Armutsgrenze, aber noch mehr - 14,57% der Niederösterreicher - sind betroffen!

- rund 300.000 Menschen kann man österreichweit als Working Poor bezeichnen (Vollbeschäftigte mit max. 950 Euro monatlich), doch 127.000 davon, also 42%, leben in Niederösterreich.

Kaufmann-Bruckberger: "Hier gilt es mit den Arbeitgebern klare Worte zu sprechen und künftig Landesförderungen nur an Betriebe auszuzahlen, die gewissen Mindeststandards beim Gehalt ebenso einhalten, wie gleiche Bezahlung für Mann und Frau."

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