uni.stärken: Töchterle: Universität Mozarteum ist international anerkanntes Aushängeschild

Kunstuni Salzburg ist eindrucksvolles Beispiel der breit-gefächerten Hochschullandschaft

Wien (OTS) - Im Rahmen von "uni.stärken" hat Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle heute die Kunstuniversität in Salzburg besucht. "Das Mozarteum ist ein international anerkanntes Aushängeschild, das sich einen exzellenten Ruf als künstlerische Ausbildungsinstitution erarbeitet hat. Einige der besten Künstler unserer Zeit haben an renommierten österreichischen Institutionen wie dem Mozarteum gelernt und sind heute Botschafter dieser Universitäten und unseres Landes in der Welt", so Minister Töchterle mit Verweis auf berühmte Mozarteum-Absolventen wie Herbert von Karajan, Angelika Kirchschlager, Udo Jürgens oder Karl Merkatz. "Die Universität Mozarteum versteht sich als künstlerische, pädagogische und wissenschaftliche Ausbildungs- und Forschungsstätte mit höchsten Ansprüchen. Ihre sprichwörtliche Internationalität setzt eine Weltoffenheit und Gastfreundschaft voraus, die der Begegnung zwischen Künstlerinnen und Künstlern verschiedenster Herkunft zugutekommt", erklärt Rektor Reinhart von Gutzeit.

Für Wissenschaftsminister Töchterle ist die Universität zudem "ein eindrucksvolles Beispiel für die breit gefächerte Hochschullandschaft in Österreich. Der gute Ruf der Kunstuniversität zieht eine große Anzahl an Studierenden aus der ganzen Welt nach Salzburg." Rund 56 Prozent aller Studierenden am Mozarteum kommen nicht aus Österreich. Die Universität ist aber auch selbst international aktiv: Gemeinsam mit der Internationalen Stiftung Mozarteum unterstützt die Universität Mozarteum den Aufbau eines Lyceum Mozartiano de La Habana in Kuba. Im Mittelpunkt dieses Projekts steht der Ausbau einer Orchesterschule, der personell und konzeptionell wesentlich unterstützt wird. Zusätzlich werde jährlich herausragende Studierende aus Havanna zur Sommerakademie nach Salzburg geladen.

Neben der Internationalität wurde in den vergangenen Jahren vor allem die Nachwuchsförderung in den Fokus gerückt, etwa durch das Leopold-Mozart-Institut für Hochbegabungsförderung. Auch der Internationale Mozartwettbewerb, den das Mozarteum veranstaltet, zählt mittlerweile zu den bedeutendsten Nachwuchswettbewerben weltweit. Er wird zukünftig im zweijährigen Turnus in den Kategorien Klavier und Violine bzw. Gesang und Streichquartett ausgeschrieben.

"Seinen Ruf als eine der bekanntesten und angesehensten Kunstuniversitäten weltweit verdankt das Mozarteum seinem renommierten Lehrerkollegium in Vergangenheit und Gegenwart. Das Haus ist geprägt von einer lebendigen, partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Lehrenden und Studierenden", so Rektor von Gutzeit. Unter den aktuellen Vortragenden finden sich zum Beispiel der international renommierte Dirigent Dennis Russell Davies, der Violinist und Dirigent Reinhard Goebel, die Sopranistin Barbara Bonney, die Theaterregisseurin Amélie Niermeyer oder der französische Pianist Jacques Rouvier. Auch Stardirigent Nikolaus Harnoncourt unterrichtete von 1973-1993 am Mozarteum.

Im Rahmen der Nachwuchs-Offensive fördert das BMWF die Entwicklung von jungen Forschern im Kunstbereich. So wurde etwa das PEEK-Programm jüngst für vier Jahre auf ein Volumen von zwei Millionen Euro pro Jahr angehoben, um jungen Künstlern an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Kunst den Karrierestart zu erleichtern. Mit den Arbeits- und Auslandsstipendien stehen zusätzliche Fördermöglichkeiten des BMWF für künstlerische Nachwuchsförderung zur Verfügung.

Mit dem Besuch des Mozarteums setzt Wissenschaftsminister Töchterle die Serie gezielter Universitätsbesuche fort, die er beim Neujahrsempfang der Universitätenkonferenz (uniko) angekündigt hat, und die ihn bisher an die Uni Klagenfurt und die Veterinärmedizinischen Universität Wien geführt hat. "Wir wollen den Menschen zeigen, dass die Stärken unserer Universitäten nicht nur in der Forschung, sondern auch sehr stark in der Ausbildung unseres Nachwuchses liegen. In diesem Bereich erfüllen die heimischen Hochschulen ebenfalls eine wichtige Funktion für die Gesellschaft", so Minister Töchterle.

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