GPA-djp-Katzian zur Vermögensverteilung: Fakten gehören endlich auf den Tisch gelegt

Gesamteuropäische Studie zeigt offenbar eklatante Ungleichverteilung von Vermögen in Österreich auf

Wien (OTS/ÖGB) - "Deutschen Medienberichten zufolge werden die Ergebnisse einer gesamteuropäischen Befragung zum Geldvermögen der Haushalte zurückgehalten, weil sie manchen Kreisen politisch zu brisant seien. In einer Situation, da die finanzielle Lage der öffentlichen Haushalte derart angespannt ist, halte ich dieses Verhalten für skandalös", so der Vorsitzende der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp), Wolfgang Katzian. ++++

In den Medienberichten ist auch davon die Rede, dass die Ungleichverteilung von privaten Vermögen in Österreich besonders eklatant sei, weil Medianwert und Durchschnittswert sehr stark auseinanderklaffen. "Wenn diese Daten mit dem gesamteuropäischen Vergleich auf den Tisch gelegt werden, dann werden die Gegner einer stärkeren Besteuerung von Vermögenswerten in unserem Land in einen argen Erklärungsnotstand geraten. Die europäische Bevölkerung hat ein Anrecht darauf, die volle Wahrheit über die Verteilung der Vermögen zu erhalten. Die steuerliche Sonderbehandlung von Privatvermögen ist weder moralisch noch ökonomisch in irgendeiner Weise zu rechtfertigen", so Katzian abschließend.

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