Startschuss für neues "Tatort"-Ermittlerduo Til Schweiger und Fahri Yardim

ORF-Premiere für "Willkommen in Hamburg" am 10. März in ORF 2

Wien (OTS) - "Nick Tschiller ist ein Mann der emotionalen Gerechtigkeit. Er will die organisierte Kriminalität mit allen -legalen - Mitteln bekämpfen." "Willkommen in Hamburg" heißt es am Sonntag, dem 10. März 2013, um 20.15 Uhr in ORF 2 (auch als Hörfilm) für Til Schweiger, wenn der Schauspieler, Autor, Regisseur und Produzent erstmals an einem "Tatort" ermittelt - und das mit jeder Menge Action und einer gewaltigen Ladung Testosteron. Denn die Verbrecherjagd führt ins Rotlichtmilieu und zu einer unberechenbare Bande, die mit Schmiergeld, Angst und Gewalt den Hamburger Kiez kontrolliert. An Schweigers Seite steht einer, der derzeit auch immer dienstags ("CopStories", 20.15 Uhr, ORF eins) in Ottakring auf Streife geht: Doch für Fahri Yardim wird der erste gemeinsame Fall schon bald lebensgefährlich. Neben Schweiger (derzeit auch mit "Kokowääh 2" in den österreichischen Kinos) und Yardim sind in weiteren Rollen u. a. Luna Schweiger ("Kokowääh"), Tim Wilde, Britta Hammelstein, Nicole Mercedes Müller und Mavie Hörbiger zu sehen. Regie führte Christian Alvart nach einem Drehbuch von Christoph Darnstädt.

Fahri Yardim: "Ungezügelte Energie und Hamburger Gemütlichkeit"

Til Schweiger, der sich selbst als "Fan des Polizeithrillers" bezeichnet, spielt den geschiedenen Polizisten Nick Tschiller, der sich intensiver um seine 15-jährige Tochter kümmern will und deswegen von Frankfurt zum LKA nach Hamburg wechselt. "Nick Tschiller ist ein Mann der emotionalen Gerechtigkeit. Er will die organisierte Kriminalität mit allen - legalen - Mitteln bekämpfen", beschreibt Schweiger seine Figur. Doch in der klassischen Dramaturgie besitzt jeder Held seine Achillesferse. Welchen Grundkonflikt hat Nick Tschiller? "Nun, dem Schauspieler, der ihn verkörpert, ist vor ein paar Jahren eben diese gerissen. Nick Tschiller ist nicht mehr so gut auf den Beinen und er ist auch nicht mehr der Jüngste. Nick hat keinen Grundkonflikt, das unterscheidet ihn von vielen anderen Fernsehkommissaren. Seine Ehe ist gescheitert, aber er bemüht sich trotzdem, ein guter Vater zu sein." "CopStories"-Kieberer Fahri Yardim steht Schweiger in der Rolle von Yalcin Gümer, einem Polizisten mit türkischen Wurzeln, zur Seite: "Beruflich werden sie die Frage ausfechten müssen, was Gerechtigkeit ist. Charakterlich versuchen da ungezügelte Energie und Hamburger Gemütlichkeit gemeinsam die Kuh vom Eis zu zerren. Tschiller riskiert sich selbst und schliddert vor, Yalcin geht erstmal 'ne Leiter holen und riskiert, dass die Kuh einbricht." Was sich die Zuseherinnen und Zuseher vom Schweiger-Yardim-"Tatort"-Debüt erwarten dürfen? "Alle Beteiligten - Sender, Redaktion, Produktion und Regie - wollten dasselbe: einen etwas anderen 'Tatort' machen", so Schweiger.

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Super-GAU während des ersten Einsatzes von Nick Tschiller (Til Schweiger) und seinem Kollegen Yalcin Gümer (Fahri Yardim). Bei einer routinemäßigen Wohnungsüberprüfung kommt es zu einer Schießerei, drei Mitglieder des gefürchteten Astan-Clans werden dabei getötet. Tschiller gerät damit ins Visier der eigenen Reihen. Er muss sich einer internen Untersuchung stellen und vor Staatsanwältin Hanna Lennerz (Edita Malovcic) rechtfertigen. Von seinen neuen Kollegen, allen voran von seinem Vorgesetzten Holger Petretti (Tim Wilde) und seiner Kollegin Ines Kallwey (Britta Hammelstein), wird Tschiller mit großem Misstrauen beobachtet. Hinzu kommt, dass es irgendwo in der Hamburger Polizei eine undichte Stelle geben muss. Nick nimmt den Kampf gegen den Zuhälter-Clan auf, der das Hamburger Milieu mit Schmiergeld, Angst und Gewalt offenbar fest im Griff hat.

"Tatort" ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand auf http://tvthek.ORF.at abrufbar.

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