WGKK zeichnet Betriebe aus, die auf Mitarbeiter-Gesundheit achten

Elf Firmen erhalten heuer das Gütesiegel für Betriebliche Gesundheitsförderung

Wien (OTS) - Die Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) zeichnete am Freitag bereits zum neunten Mal Betriebe aus, die sich für die Gesundheit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren. Das Gütesiegel Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) wurde diesmal an elf Unternehmen verliehen. Insgesamt gibt es nun 46 Wiener Betriebe, die seit dem Projektstart mit dem BGF-Gütesiegel ausgezeichnet wurden.

Gesundheitsminister Alois Stöger, der zusammen mit WGKK-Obfrau Ingrid Reischl die Verleihung vornahm, zeigte sich erfreut, dass sich heimische Firmen Gedanken darüber machen, wie sie die Gesundheit ihrer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verbessern können. Die ausgezeichneten Unternehmen würden beweisen, dass ihnen "die Ressource Mitarbeiter wichtig ist" und dass sie damit genau so kompetent umgehen, wie mit anderen Ressourcen auch.

WGKK-Obfrau Reischl betonte, dass die Mischung der ausgezeichneten Betriebe der beste Beweis sei, dass jede Firma auf diesem Gebiet etwas unternehmen kann. "Denn unabhängig davon, ob privatwirtschaftlich organisiert oder staatsnah, groß oder klein, alle Unternehmen haben die Möglichkeit, Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung zu implementieren."

Angebote reichen von Ernährung über mentale Gesundheit bis zu gesundem Führen

Wie in den Jahren zuvor haben die prämierten Unternehmen auch heuer eine breite Palette an gesundheitsfördernden Maßnahmen ins Leben gerufen. Im Wesentlichen lassen sie sich in fünf Gruppen teilen: Ernährung und Fitness, mentale Gesundheit (Stichwort:
Burnout-Bekämpfung), gesundes Führen, Erhöhung der Mitarbeiterzufriedenheit und medizinische Gesundheitsvorsorge.

Die UniCredit-Bank Austria AG hat mit dem Projekt "Fit für Ihre Gesundheit" die Schwerpunkte ebenso verbunden wie der Wiener Standort der Robert Bosch AG mit dem Programm "befit" und die Volkshilfe Wien. Letztere hat ihr Programm unter das Motto "Zufriedene und gesunde MitarbeiterInnen - glückliche KlientInnen" gestellt.

Die AUVA-Landesstelle Wien bietet im Rahmen von "Ge!Mit" unter anderem Initiativen für Bewegung, Kommunikation und Wohlbefinden, aber auch Suchtprävention an. Einen Arbeitskreis zum Thema Sucht gibt es auch beim Projekt MAX (MitarbeiterInnen X'undheit) der Sozialversicherungsanstalt der Bauern. Außerdem umfasst es Mobbing, Burnout sowie Bewegungsangebote. Mit "rund um g'sund" hat der WAFF (Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds) ein ähnliches Programm ins Leben gerufen. Neben der Einrichtung einer arbeitsmedizinischen Ambulanz und Bewegungsangeboten wurden auch Kommunikationsinseln geschaffen.

Auch die Hoerbiger Ventilwerke GmbH & Co KG will mit dem Projekt "Durchatmen" Platz für Kommunikation schaffen und hat Pausenbereiche in der Produktion und im Außenbereich errichtet. Weiters wird Wert auf gesundes Essen und Bewegung gelegt. Der Austausch der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist auch für das Österreichische Produktivitäts- und Wirtschaftlichkeits-Zentrum (ÖPWZ) wichtig. So werden im Rahmen von BGF etwa Team-Workshops zur Verbesserung der internen Kommunikation durchgeführt und Mitarbeitergespräche abgehalten. Die Maßnahmen der Novo Nordisk Pharma GmbH ("NovoHealth") zielen ebenfalls darauf ab, eine wertschätzende Unternehmenskultur zu schaffen.

Die FH Campus (Projekt "Campus Vital") legt Wert auf mentale Gesundheit und schult die Führungskräfte in Sachen Burnout- und Mobbingprävention. Die Gewerkschaft Bau-Holz, deren Projekt "Fit für die Zukunft" von der SGKK betreut wird, stärkt die mentale Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - Ernährung und Bewegung fließen ebenso in das Programm ein.

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