"Orientierung" am 10. März: Warten auf das Konklave - Eine kleine Geschichte der Papstwahl

Wien (OTS) - Christoph Riedl präsentiert im ORF-Religionsmagazin "Orientierung" am Sonntag, dem 10. März 2013, um 12.30 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Warten auf das Konklave: Eine kleine Geschichte der Papstwahl

Zu einigen Beratungsrunden sind sie bereits zusammengetroffen: (fast) alle Kardinäle, die in den kommenden Tagen dazu aufgerufen sein werden, einen neuen Papst zu wählen. Aber was ist eigentlich dieses Konklave, das einen Nachfolger von Papst Benedikt XVI. finden wird? Seit wann gibt es diese Form der Papstwahl? Wie verliefen Papstwahlen in früheren Zeiten, als diese Entscheidung dem römischen Klerus und dem Volk vorbehalten war? Seit wann dürfen ausschließlich Kardinäle den Papst wählen? Und: Wann und warum wurde gerade die Sixtinische Kapelle zum Tagungsort auserkoren? Klaus Ther berichtet.

Ein Papst aus dem Süden? - Der Befreiungstheologe Jon Sobrino im Gespräch

Einige Papabili, die derzeit des Öfteren genannt werden, stammen aus Ländern des Südens - aus Brasilien, Argentinien, Honduras, Ghana, Nigeria und von den Philippinen. In der Tat, die Zeit sei reif für einen Papst aus dem Süden, meinen viele. Was denkt der bekannte Befreiungstheologe Jon Sobrino als einer, der selbst "im Süden", nämlich in El Salvador, lebt und wirkt? Im "Orientierung"-Interview nennt er den salvadorianischen Märtyrer-Bischof Oscar Romero und Papst Johannes XXIII. als Vorbilder und skizziert ein Anforderungsprofil an den neuen Papst. Ein Bericht von Maria Katharina Moser.

"Worte an den neuen Papst" - Botschaften an einen (noch) Unbekannten

"Was sind Ihre Worte an den neuen Papst?" Mit dieser Frage ist in diesen Tagen ein "Orientierung"-Team quer durch Österreich unterwegs. Menschen in Pfarren, in Fußgängerzonen, auf Skipisten, in Altersheimen und Klöstern wurden befragt. Und rund 150 Gläubige, weniger Gläubige und Nicht-Gläubige waren bereit, ihr Statement an den künftigen Papst auch vor "Orientierung"-Kameras zu formulieren. Viel war dabei von Erneuerung die Rede und dem Wunsch nach einer Öffnung der römisch-katholischen Kirche. Und immer wieder wurden auch die viel diskutierten Themen "Zölibat" und "Frauenpriestertum" angesprochen. Ein Beitrag von Marcus Marschalek.
"Worte an den neuen Papst" sind auch über das Religionsportal religion.ORF.at abrufbar.

Benedikt, Johannes Paul und Pius: Spuren der Päpste im Stephansdom

Am letzten Februartag, dem 28. Februar 2013, um 20.00 Uhr, ist das Pontifikat von Papst Benedikt XVI. zu Ende gegangen. Aus diesem Anlass läuteten zu dieser Zeit in ganz Österreich zahlreiche Kirchenglocken, so auch die Pummerin - und im Wiener Stephansdom wurde von Nuntius Peter Stephan Zurbriggen eine Dankmesse für den scheidenden Papst gefeiert. Genau an diesem Abend wurde auch ein Bild enthüllt, das den Vorgänger Benedikts, Johannes Paul II., zeigt -gemalt vom Künstler Bernd Fasching, der sich intensiv mit der Persönlichkeit des verstorbenen Langzeit-Papstes aus Polen auseinandergesetzt hat. Und es gibt noch weitere "päpstliche Spuren" im Stephansdom: eine Büste von Papst Pius VI. etwa, der vor 231 Jahren in Österreich zu Gast war. Ein Bericht von Klaus Ther.

Religiöses Fest der Superlative: 70 Millionen Hindus bei der Kumbh Mela

Als größtes religiöses Fest der Welt gilt die Kumbh Mela ("Fest des Kruges"), die alle zwölf Jahre in der nordindischen Stadt Allahabad stattfindet. Gläubige Hindus, Sadhus ("heilige Männer") und religiöse Führer kommen dabei zusammen, um ein Stück vom "Nektar der Unsterblichkeit" abzubekommen - oder zumindest die Reinigung von allen Sünden durch ein Bad im Ganges zu erlangen. Als farbenfroh, exotisch und wohl auch ein Stück verrückt erleben Besucher/innen aus dem Westen dieses religiöse Fest der Superlative, das am kommenden Sonntag zu Ende geht. Alexander Lorenz berichtet.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar.

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