Fekter zum Internationalen Frauentag: "Taten wichtiger als Worte"

Bundesministerium für Finanzen (BMF) feiert 20 Jahre Frauenförderungsplan

Wien (OTS) - "Nur mit konkreten Taten können wir Frauen unterstützen, die Familie, Beruf und Privatleben oft zeitgleich managen müssen. Mit der Absetzbarkeit der Kinderbetreuungskosten, der Pendlerpauschale auch für Teilzeitbeschäftigte, der Ausweitung des Wochengeldes für Selbstständige und der Reform des Kindergeldes haben wir viel erreicht", so Finanzministerin Fekter. Als nächstes gelte es, Familien steuerlich zu entlasten, aber auch den Bezug von Familienleistungen zu vereinfachen. "Wir brauchen Maßnahmen, die Frauen Wahl- und Entscheidungsfreiheit ermöglichen. Ideologische Vorgaben lehne ich vehement ab, denn Aufgabe des Staates ist, die besten Rahmenbedingungen und Chancengleichheit für Frauen zu schaffen. Frauen wissen selbst am besten, wie sie ihr Leben gestalten wollen", unterstrich Dr. Maria Fekter.

"Seit über 20 Jahren bekennt sich der Bund - insbesondere das Finanzministerium - zu einer aktiven Gleichbehandlungs- und Gleichstellungspolitik, um für Männer und Frauen dieselben Chancen zu gewährleisten", betonte Finanzministerin Dr. Maria Fekter am Internationalen Frauentag, der im BMF traditionell mit dem so genannten "Frauenfrühstück" begangen wird.

"Im BMF haben wir erreicht, dass der Frauenanteil in Führungspositionen in den letzten 20 Jahren kontinuierlich angestiegen ist und ich bin stolz sagen zu dürfen, dass auch ich mich als erste Finanzministerin der Republik als Teil dieses Fortschritts sehe. In zwei unserer Sektionen liegt der Anteil der Abteilungsleiterinnen bei über 50 Prozent, insgesamt sind 48 Prozent der Bediensteten im BMF weiblich. Wir haben also Einiges erreicht, aber immer noch viel zu tun", erklärte Fekter.

"Mit den zahlreichen Angeboten unserer Bundesfinanzakademie bieten wir den Bediensteten der Finanzverwaltung die Möglichkeit, sich konsequent weiter fort zu bilden, um so ihre Aufstiegschancen zu erhöhen. Auch die Kooperationen mit der FH Campus Wien laufen erfolgreich und die Zahl der Absolventinnen und Absolventen aus unserem Haus steigt Jahr für Jahr an", zeigte sich Finanzministerin Fekter erfreut.

Zum Stichwort Vereinbarkeit von Beruf und Familie verwies Fekter auf die diversen Teilzeitmodelle, die ihr Ressort anbietet sowie auf den Betriebskindergarten mit besonders arbeitsfreundlichen Öffnungszeiten.

"Mein Ziel ist, die Rahmenbedingungen so zu setzen, dass Chancengleichheit, Aufstiegsmöglichkeiten und Einkommensgerechtigkeit für Frauen und Männer gleichermaßen garantiert sind. Das Bundesgleichbehandlungsgesetz sowie der Frauenförderungsplan leisten dazu einen wichtigen Beitrag. Wir haben es in der Hand, langfristige Änderungen herbeizuführen. Meine Unterstützung ist den Frauen gewiss - nicht nur am Internationalen Frauentag", schloss die Finanzministerin.

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