Mitterlehner: Exportrekord zeigt Stärke der Unternehmen und Erfolg der Internationalisierungs-Offensive

Ausfuhr-Plus im Vorjahr bringt neues Allzeithoch - Erstmals Waren für 123,5 Milliarden Euro exportiert - Fokus der Internationalisierungsoffensive auf neue Märkte bewährt sich

Wien (OTS/BMWFJ) - Die heimische Außenwirtschaft hat den bisherigen Exportrekord aus dem Jahr 2011 noch einmal übertroffen, wie die am Freitag veröffentlichten Zahlen der Statistik Austria für das Gesamtjahr 2012 zeigen. "Österreichische Produkte sind weltweit begehrter denn je. Der neue Exportrekord ist ein Beleg für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen und die guten Rahmenbedingungen am Standort Österreich", sagt Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner. "Trotz des anhaltend schwierigen weltwirtschaftlichen Umfelds gehen wir davon aus, dass die Unternehmen auch 2013 wieder einen Rekord schaffen. Made in Austria steht für Qualität, Innovation und Erfolg", so Mitterlehner. Das Wifo rechnete in seiner Dezember-Prognose mit einem Export-Plus von 3,8 Prozent für 2013.

Die im Vorjahr erzielte Ausfuhr-Steigerung von 1,4 Prozent auf den Rekordwert von 123,5 Milliarden Euro verdeutlicht auch den Erfolg der Internationalisierungsoffensive "go international". "Durch den Fokus auf neue Märkte nützen wir die Markpotenziale in den wachstumsstärkeren Ländern außerhalb Europas und verteilen das Risiko besser, wenn es in einzelnen Regionen zu Konjunktureinbrüchen kommt", verweist Mitterlehner auf die bewährte Diversifizierungs-Strategie. Mit einem Plus von 6,5 Prozent sind die Exporte in Drittstaaten außerhalb der Europäischen Union stark gestiegen, während die Exporte in die EU-Länder um 0,8 Prozent zurückgingen. Gleichzeitig profitiert Österreich von seinem Haupthandelspartner Deutschland, wohin im vergangenen Jahr 30,65 Prozent der österreichischen Exporte gegangen sind. Insgesamt haben die Exporte nach Deutschland im Vorjahr 37,84 Milliarden Euro erreicht.

Dass die Diversifikationsstrategie wirkt, zeigt insbesondere der auf 31,9 Prozent gestiegene Anteil der Drittstaaten außerhalb der EU, 2011 waren es noch 30,3 Prozent. Die außereuropäischen Staaten hatten im Vorjahr einen Anteil von bereits 19,8 Prozent, im Vergleich dazu waren es 2011 noch 18,6 Prozent. Besonders positiv entwickelt haben sich die Exportmärkte USA mit einem Plus von 8,6 Prozent, Brasilien mit 9,7 Prozent, die Russische Föderation mit 10,2 Prozent und China mit 3,9 Prozent. In der Rangliste der Exportpartner fällt auf, dass die USA ihren Top-3-Platz im Jahr 2012 ausbauen konnten und bereits einen Anteil von 5,62 Prozent an den österreichischen Gesamtexporten haben.

Internationalisierungs-Offensive unterstützt Schritt ins Ausland

Um die Exporte der Unternehmen zu unterstützen, finanziert das Wirtschaftsministerium die Internationalisierungsoffensive "go international", die von der Außenwirtschaft Austria der WKÖ abgewickelt wird. Damit werden insbesondere kleine und mittlere Unternehmen unterstützt, die neue Märkte erschließen wollen. "Wir helfen den Unternehmen beim ersten Schritt in den Export, bei der Eroberung von Fernmärkten und der Vermarktung ihrer technologischen Innovationen", so Mitterlehner abschließend.

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