"Yes, she can!" - Weltfrauentag im Lebensministerium

Berlakovich: green jobs in der Umwelttechnik bieten Mädchen zukunftssichere Perspektiven

Wien (OTS) - Das Studien- und Berufsspektrum junger Menschen zu erweitern und insbesondere junge Frauen für zukunftsträchtige Berufe im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT-Berufe) zu gewinnen, ist ein viel diskutiertes Thema in Österreich. Ein neuer Ansatz ist, mit dieser spezifischen Bildung schon möglichst früh, also bereits im Kindergarten und der Volksschule, zu beginnen. Anlässlich des internationalen Frauentags, der jedes Jahr am 8. März gefeiert wird, fand im Lebensministerium eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion zum Thema "Yes, she can -Mädchen in Wissenschaft und Technik" statt.
"Ich will Frauen ermutigen, vermehrt in technische Berufe zu gehen - besonders wenn es sich dabei um qualifizierte und gut bezahlte Berufe handelt. Mit unserem Masterplan green jobs treiben wir besonders den Ausbau der green jobs voran. Denn gerade der Umwelttechnikbereich eröffnet jungen Mädchen krisenfeste Zukunftsperspektiven. Mit dieser Veranstaltung zum Internationalen Weltfrauentag möchten wir einen Denkanstoß geben und einen Beitrag zur Bewusstseinsbildung leisten!", betont Bundesminister Niki Berlakovich.
Die Debatte, wie insbesondere mehr junge Frauen für technische Berufe begeistert werden können, ist schon seit einigen Jahren in Österreich im Gange - Statistiken und Erfahrungen zeigen jedoch eine unveränderte Tendenz bei der Berufswahl von Mädchen. Maßgebliche AkteurInnen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Pädagogik diskutierten im Rahmen der Veranstaltung im Lebensministerium über die verschiedenen konkreten Ansätze zur Steigerung des Frauenanteils in wissenschaftlich-technischen Berufen.
Professor Dr. Konrad Steiner von der Höheren Land- und Forstwirtschaftlichen Fachschule in Ursprung unterstützt eine frühe Sensibilisierung von Mädchen für das Forschen: "Mädchen sind begeistere Naturwissenschaftlerinnen und Technikerinnen. Das erlebe ich täglich bei Schulprojekten zur Molekularbiologie oder etwa im Freifach "Energie und Energiemesstechnik". Vergleicht man dies mit der Berufswahlstatistik muss also offensichtlich irgendwann in der Schullaufbahn die Begeisterung für die harten Naturwissenschaften schwinden. Ich denke, man sollte besonders im Kindergarten mehr Physik, Chemie und Technik unterrichten."
Die weiteren TeilnehmerInnen am Podium waren Dr.in Alexia Fürnkranz-Prskawetz (Professorin für mathematische Ökonomie an der Technischen Universität Wien), Dr.in Felicitas Seebacher (Schulcoach für Science Education-Projekte an der Dr. Theodor-Körner-Schule in Klagenfurt), Mag.a Michaela Keplinger-Mitterlehner (Vorstandsmitglied der Raiffeisenlandesbank OÖ), Mag.a Ing.in Christine Wogowitsch (Vizedirektorin an der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik in Wien), DI Dr. Hubert Fachberger (Direktor der Höheren Land- und Forstwirtschaftlichen Fachschule St. Florian). Die Diskussion wurde von Dr.in Gertraud Leimüller (Innovationsexpertin) geleitet.

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