Finanzbereich: Kollektivvertragsverhandlungen ergebnislos unterbrochen

Vorbereitungen für betriebliche und gewerkschaftliche Maßnahmen laufen an - Nächster Verhandlungstermin am 20. März

Wien (OTS/ÖGB) - Die Kollektivvertragsverhandlungen für die rund 80.000 Beschäftigten im Finanzsektor wurden gestern Abend ohne Ergebnis unterbrochen. "Wir fordern die Arbeitgeber auf, endlich ein verhandelbares Angebot zu legen. Sie haben ihr Angebot nur geringfügig verbessert. Das kann nicht als zügige und konstruktive Verhandlungsführung bezeichnet werden", kommentiert Wolfgang Pischinger, GPA-djp-Verhandlungsleiter und Zentralbetriebsrat der Oberbank, die gestrigen Verhandlungen.++++

"Wir werden die BetriebsrätInnen und die Beschäftigten über das Angebot und die Vorgehensweise der Arbeitgeber informieren und die nötigen Beschlüsse für die weiteren betrieblichen und gewerkschaftlichen Maßnahmen fassen", kündigt Pischinger an. Am kommenden Dienstag, dem 12. März, findet in Wien eine österreichweite BetriebsrätInnen-Konferenz statt. Am 18. und 19. März werden die Beschäftigten während der Arbeitszeit bei Betriebsversammlungen in den Kreditinstituten in ganz Österreich informiert. Nächster Verhandlungstermin ist am 20. März.

"Wir werden den Beschäftigten die Auswirkungen des bisherigen Angebots klar darlegen. Dann kann sich jeder selbst ein Bild davon machen, welchen Stellenwert die Arbeitgeber ihren Beschäftigten beimessen und welche Maßnahmen zur Durchsetzung unserer Forderungen nötig sind. Die Arbeitgeber sollen nach zwei ergebnislosen Verhandlungsrunden endlich in ernsthafte Verhandlungen treten", so Pischinger abschließend.

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