Werthmann zum Internationalen Frauentag 2013

Brüssel (OTS) - MdEP Angelika Werthmann, stellvertretendes Mitglied des Ausschusses für die Rechte der Frau und die Gleichstellung der Geschlechter im Europäischen Parlament nimmt den morgigen Internationalen Frauentag zum Anlass um wieder einmal auf die fehlende Gleichberechtigung aufmerksam zu machen.

"Gleichberechtigung sollte nicht nur ein Thema am 8. März sein, sondern an jedem anderen Tag. Dieser Tag sollte als Anlass genommen werden, um sich die so unterschiedlichen Problemstellungen ins Bewusstsein zu rufen. Die Spanne reicht vom Schutz der Frauen vor Gewalt und Dominanz über weibliche Körper- und Lebensentwürfe (Vergewaltigung, weibliche Genitalverstümmelung, Zwangsheirat und Zwangsabtreibung) bis hin zur gesellschaftlichen strukturellen Benachteiligung.", definiert Angelika Werthmann den Frauentag in diesem Jahr näher.

Als Schattenberichterstatterin für die ALDE-Fraktion zum Bericht "Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf die Gleichstellung der Geschlechter und die Rechte der Frauen" macht Werthmann besonders auf die Auswirkungen der nach wie vor bestehenden Wirtschaftskrise in Europa aufmerksam: "Besonders eklatant sind die Folgen der Wirtschaftskrise in der "zweiten Welle": diese führen bei den Frauen zu hoher Arbeitslosigkeit mit all ihren sozialen Konsequenzen, und leider auch zu langfristigen Nachteilen.
Gerade in Europa wurde seit dem ersten Weltfrauentag von 1911 viel erreicht - unter anderem das Frauenwahlrecht und die gesetzliche Gleichstellung in großen Teilen. Dennoch gibt es auch in der Gegenwart große Herausforderungen, denen sich die Europäische Union widmet, um die Gleichstellung in allen Lebensbereichen umzusetzen. Um die gesellschaftlichen Voraussetzungen für Gleichberechtigung zu schaffen, muss der Fokus insbesondere auf die folgenden Bereiche gelenkt werden: Chancen- und Lohngleichheit im Berufsleben bei gleicher Qualifikation; den heutigen Lebensentwürfen angepasste Kinderbetreuungsmodelle; Abbau von Stereotypen; latenter alltäglicher Sexismus. Diese Herausforderungen betreffen unterschiedliche Politikbereiche auf verschiedenen Ebenen in Europa, deren Zusammenarbeit maßgeblich ist.

Dank dem Engagement von Frauen und Männern, von Einzelpersonen und NGOs hat sich ein größeres Bewusstsein für die Bedeutung der Gleichstellung in unserer heutigen Gesellschaft entwickelt", schließt MdEP Angelika Werthmann.

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