FPÖ-Gartelgruber: Frauenleben - oftmals länger als das der Männer, dafür aber ungesünder

Anlässlich des Internationalen Frauentages: Frauengesundheit erfordert Umdenken - Frauenquoten bringen keinen Effekt

Wien (OTS) - Dem herrschenden Zeitgeist nach werden die Unterschiede zwischen Männern und Frauen scheinbar immer geringer - man gleicht sich einander in vielen Bereichen des Lebens immer mehr an. Tatsächlich aber zeigt sich in der Medizin, dass die bestehenden äußerlichen und anatomischen Unterschiede eine wesentlich größere Bedeutung in der Medizin haben als bis vor nicht allzu langer Zeit noch angenommen. FPÖ-Frauensprecherin NAbg. Carmen Gartelgruber sieht in den aktuellen medizinischen Erkenntnissen, wonach Diagnose und Therapie für Frauen auf diese grundsätzlichen Unterschiede noch viel mehr abzustimmen seien, eine große Chance, das Leben und dessen Qualität für Frauen massiv zu verbessern. Tatsache sei, so Gartelgruber, dass wohl die Lebenserwartung von Frauen höher als die von Männern sei, dass aber auf der anderen Seite Frauen ein durchschnittlich ungesünderes Leben führten. Nicht nur Medikamente -aber auch Alkohol und Drogen - wirken bei Frauen anders, auch die Symptomatik bei Herzinfarkt oder Schlaganfall unterscheidet sich wesentlich von der betroffener Männer. "Es wäre mir ein großes Anliegen diese Ergebnisse der aktuelleren Forschung auch auf universitärer Ebene zu festigen. Bereits während des Studiums sollten angehende Mediziner eine gezielte Ausbildung bezüglich dieser speziellen Unterschiede zwischen den Geschlechtern erfahren. Auf der anderen Ebene müsste das Problembewusstsein der Frauen selbst gestärkt werden und die Wege zu einem gesünderen Leben inklusive der Möglichkeiten zu vorsorgemedizinischen Maßnahmen noch mehr bewusst gemacht werden."

Gartelgruber verweist anlässlich des morgigen Internationalen Frauentages auch nachdrücklich auf ein anderes wichtiges frauenpolitisches Thema: "Ich will festhalten, dass bei allen politischen Diskussionen um die Gleichbehandlung von Frauen, der Fokus auf einen falschen Wunsch abzielt. Frauen wollen nicht um ihres Geschlechts willens in bestimmte berufliche Positionen kommen, sondern weil sie es einfach wollen oder können. Nicht gesetzlich verordnete Quoten ebnen den Weg in den erhofften beruflichen Erfolg sondern die Fähigkeit und der Wille dazu. Die FPÖ ist deshalb dezidiert gegen Bevormundungen von Unternehmen, indem man ihnen vorschreibt einen gewissen Anteil von Frauen in Führungspositionen sicherzustellen. Diese Maßnahme bringt nur mit sich, dass keiner Frau mehr zugetraut wird, aufgrund ihrer speziellen Erfahrungen oder Qualifikationen in ihrem Job zu sein", so die freiheitliche Frauensprecherin. Man tue den Frauen damit keinesfalls etwas Gutes. Vielmehr müsse sich die Politik darauf konzentrieren, eine echte Wahlfreiheit sicherzustellen, was sich in der Ausbildungsebene und in der Berücksichtigung einer vorhandenen Mutterschaft auf allen Ebenen des Lebens äußern müsse.

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