Wiener Gehaltsabschluss 2013 bringt Bediensteten schemawirksam 35 Euro Erhöhung

Wien zeigt Vernunft, Kritik an Tatenlosigkeit der Bundesregierung

Wien (OTS/ÖGB) - "Wien hat Vernunft und soziale Verantwortung gezeigt. In unseren Verhandlungen konnten wir für die Wiener Gemeindebediensteten eine schemawirksame Erhöhung der Löhne und Gehälter um 35 Euro im Monat durchsetzen", erklärte heute, Donnerstag, der Vorsitzende der GdG-KMSfB (Gewerkschaft der Gemeindebediensteten - Kunst, Medien, Sport, freie Berufe), Christian Meidlinger. Die Erhöhung tritt mit 1. Juli 2013 in Kraft.

"Unser erklärtes Ziel ist die Rückkehr zu homogenen Gehaltsverhandlungen für die Bediensteten der Städte und Kommunen in ganz Österreich. Leider hat sich die Bundesregierung dieser Forderung nach einer guten, für alle betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gültigen Lösung bisher verweigert. Wien war zu Verhandlungen bereit und ist nach vielen Gesprächsrunden nun schließlich unseren Argumenten gefolgt", sagte Meidlinger.

Der überfraktionelle Wiener Landesvorstand der GdG-KMSfB hat seine Zustimmung zu dem erzielten Verhandlungserfolg bereits beschlossen. Die Unterschrift des Abkommens erfolgte heute Vormittag im Wiener Rathaus. "Am Anfang stand die Forderung der Bundespolitik nach einer Nulllohnrunde. Auch Einmalzahlungen standen im Lauf der Gespräche als Vorschlag unserer Verhandlungspartner im Raum. Beides kam für uns als Vertretung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nicht in Frage. Die Bediensteten der Städte und Kommunen haben sich eine schemawirksame Erhöhung ihrer Löhne und Gehälter verdient", schloss Meidlinger.

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