PRO-GE-Frauen: Kampf um Menschenwürde und Gleichstellung

Frauentag: Gewalt gegen Frauen verstößt gegen das Recht auf Leben, Freiheit und Würde

Wien (OTS/ÖGB) - Auch im 21. Jahrhundert sind Frauen jeden Alters, aller Schichten und Kulturen von Gewalt betroffen, etwa in der Familie, am Arbeitsplatz, unter "Freunden" oder auch in öffentlichen Verkehrsmitteln. Gewalt an Frauen hat viele Gesichter. Zu den erschreckenden Fakten anlässlich des internationalen Frauentages am 8. März, mahnt Renate Anderl, Vorsitzende der PRO-GE Frauen: "Jede Form der Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist ein Verstoß gegen das Recht auf Leben, Freiheit und Würde. Wir müssen eine Sensibilisierung für das Thema schaffen, und das nicht nur in Indien." Die PRO-GE-Frauen haben bereits vor zwei Jahren in Kooperation mit dem Bundeskriminalamt die Broschüre "Gewalt gegen Frauen" veröffentlicht.

Ein weiterer wichtiger Punkt zur Gleichstellung der Frau in der Gesellschaft ist auch die ökonomische Gleichbehandlung. Nach wie vor kämpfen die PRO-GE-Frauen für gleiches Einkommen. In der Lohn- und Kollektivvertragspolitik konnte die PRO-GE aktiv zur Reduzierung der Einkommensschere beitragen, vor allem durch verbesserte Anrechnung von Karenzzeiten. "Es ist trotzdem noch vieles zu erledigen. Zum Beispiel bei der korrekten Einstufung und den Weiterbildungsmöglichkeiten für Frauen, denn Gerechtigkeit gehört zu den fundamentalen Werten einer funktionierenden Gesellschaft", erklärt Klaudia Frieben, PRO-GE-Bundesfrauensekretärin.

"Scher dich drum" lautet weiterhin die Kampagne der Frauen der Gewerkschaft PRO-GE, deren zentrales Symbol eine rote Schere ist. Sie soll die noch immer weit auseinanderklaffende Einkommensschere thematisieren und Frauen wie Männer auffordern, gegen Einkommensunterschiede aktiv zu werden.

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Klaudia Frieben
PRO-GE-Bundesfrauensekretärin
Tel. 0664/6145800
E-mail: klaudia.frieben@proge.at
Weitere Informationen unter: www.proge.at/frauen

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