Mehrere grausame Tierquäler in Oberösterreich unterwegs

Verein PFOTENHILFE setzt Ergreiferprämie auf Hundehasser in Niederneukirchen und Katzenquäler in Kirchdorf aus

Wien (OTS) - In Niederneukirchen (Bezirk Linz-Land) wurden acht Dackelwelpen und ein Rüde durch Köder, die mit verbotenen Pflanzenschutzmitteln versetzt waren, tödlich vergiftet. Ein Unbekannter dürfte die Köder zuvor über den Gartenzaun geworfen haben. Nur die Mutter der neun Wochen alten Welpen überlebte.

Auch im Bezirk Kirchdorf (OÖ) sind Tierquäler unterwegs. Jugendliche sollen mehrere Katzen auf dem Heimweg aus der Disco überfahren haben und einigen Tieren die Augen ausgestochen und die Bäuche aufgeschlitzt haben. Einem Vierbeiner sei außerdem ein Schweizerkracher in den After gesteckt worden. Die Katzen zu quälen sei ein "Sport" geworden.

"Dass Menschen so grausam zu unschuldigen Geschöpfen sein können, ist einfach unfassbar." meint Sonja Weinand, Sprecherin des Verein PFOTENHILFE. Der Verein PFOTENHILFE möchte nun helfen, die Täter schnellstmöglich ausfindig zu machen. "Neun unschuldige Hunde mussten qualvoll sterben und zahlreiche Katzen wurden grausam verletzt. Damit nicht noch mehr Tiere gequält werden, bitte ich Sie, wachsam zu sein, auf Ihre Haustiere aufzupassen und Hinweise und Beobachtungen sofort der Polizei oder dem Verein PFOTENHILFE (info@pfotenhilfe.org) zu melden." appelliert Weinand. "Den entscheidenden Hinweis auf die Katzen- beziehungsweise Hundehasser belohnen wir mit je 1000 Euro." so Weinand. Laut § 222 Strafgesetzbuch steht auf Tierquälerei bzw. mutwillige Tötung bis zu ein Jahr Gefängnis.

Rückfragen & Kontakt:

Sonja Weinand
Vereinssprecherin Verein PFOTENHILFE sonja.weinand@pfotenhilfe.org
Tel.: 01 / 892 23 77, www.pfotenhilfe.org

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PFH0001