Staatsbürgerschaft neu - SP-Yilmaz/Grüne Akkilic: Wiener Einwände einbeziehen

Wien (OTS/SPW-K) - "Die Verbesserungsvorschläge des Wiener Landtages sind nur in wenigen Teilbereichen berücksichtigt worden", kritisieren die IntegrationssprecherInnen der Wiener SPÖ und von den Grünen, Gemeinderätin Nurten Yilmaz und Gemeinderat Senol Akkilic, im Zuge der Debatte zur Begutachtung des neuen Staatsbürgerschaftsgesetzes.

Weiterhin würden der erleichterte Erwerb für Nachkommen von NS-Opfern, flexiblere Einkommensvoraussetzungen, die Frage der Doppelstaatsbürgerschaft oder Ausnahmeregelungen für kurzfristige Unterbrechungen des rechtmäßigen Aufenthalts fehlen, so die IntegrationssprecherInnen.

"Leider geht der Entwurf an den tatsächlichen Herausforderungen des Staatsbürgerschaftsrechts vorbei. Wir erwarten, dass die von vielen Seiten geäußerten Kritikpunkte in die Gesetzesnovelle aufgenommen werden. Die vorzeitige Einbürgerung nach sechs Jahren von überhöhten Sprachkenntnissen bzw. von ehrenamtlichen Engagement mit "integrationspolitischem Mehrwert" abhängig zu machen, ist nicht nur zynisch, sondern würde insbesondere die Frauen - die ohnehin schon mit Doppel- und Dreifachbelastungen zu kämpfen haben -benachteiligen", unterstreichen Akkilic und Yilmaz abschließend.

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