Schmied: 400.000 Euro Förderung für neue Kulturvermittlungsprogramme

Schmied zieht Zwischenbilanz der Initiative "Kulturvermittlung mit Schulen in Bundesmuseen"

Wien (OTS/SK) - Bildungsministerin Claudia Schmied präsentierte am Mittwoch die Zwischenbilanz der Initiative "Kulturvermittlung mit Schulen in Bundesmuseen" und erläuterte die Schwerpunktsetzung des Programms für die kommenden Jahre. Im Rahmen der Initiative "Kunst macht Schule" ist seit 1.1.2010 der Eintritt für Jugendliche unter 19 Jahren in Bundesmuseen sowie die Nationalbibliothek kostenlos. 950.000 Jugendliche nutzten das Angebot im Jahr 2012 - das bedeutet einen Anstieg der Besucherzahlen von Kindern und Jugendlichen um 27 Prozent im Vergleich zum Jahr 2009 - ein Besucherrekord für österreichische Museen. Weiters wurden zahlreiche Programme ins Leben gerufen, welche besonders jungen Menschen Kunst und Kultur näher bringen sollen. ****

Die Initiative bietet österreichischen Bundesmuseen finanzielle Anreize, um Projekte für schulische Einrichtungen zu entwickeln. Um gezielt Schulklassen ansprechen zu können, sind auch zahlreiche Projekte in Kooperation mit Lehrerinnen und Lehrern, wie auch mit Berufsschulen, geschaffen worden. Seit 2010 wurden 50 neue Vermittlungsprogramme ins Leben gerufen, welche vom Ministerium mit rund einer Million Euro gefördert wurden. Im neuen Jahr ist es der Ministerin ein besonderes Anliegen, Kinder und Jugendliche auch außerhalb Wiens anzusprechen, sowie jene mit Migrationshintergrund. "Museen sollen als Orte des Lernens (wieder)entdeckt werden", sagte Claudia Schmied. "Dabei soll Lernen - ganz im Sinne moderner Kulturvermittlung - mit Spaß, Aktivität und interaktiver Beteiligung verbunden sein."

Claudia Schmied zeigte sich erfreut darüber, dass so viele Jugendliche das Angebot des freien Eintritts nutzen, aber auch über die steigenden Zahlen verkaufter Eintrittskarten in den österreichischen Bundesmuseen: Insgesamt besuchten 2012 fast 4,6 Millionen Menschen die österreichischen Bundesmuseen. (Schluss) dm/sn

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