BZÖ-Widmann fordert Anhebung der Grenze für die Prospektpflicht

"BZÖ-Unternehmenskonzept bietet dazu noch einiges mehr, ohne aber das Bankwesengesetz angreifen zu müssen"

Wien (OTS) - "Auch Klein- und Mittelbetrieben muss es in Zukunft möglich sein, sich regional selbst Kapital beschaffen zu können. Damit kann die Abhängigkeit von Banken zurückgedrängt werden", sagte heute BZÖ-Bündnissprecher Abg. Mag. Rainer Widmann, der eine Anhebung der Grenze für die Prospektpflicht auf 2,5 Millionen Euro vorschlug.

"Warum sollten nicht regionale private Anleger in der Region direkt in einen innovativen Betrieb, der auch vor Ort Arbeitsplätze schafft direkt und unkompliziert investieren können? Egal, ob das eine Schuhfabrik im Waldviertel oder ein Solarstromproduzent im Mühlviertel ist. Dazu braucht man auch keine Banken zwischenschalten. Natürlich muss dabei auch der Anlegerschutz in einem gewissen Umfang sichergestellt werden", betonte Widmann.

Konkret schlug Widmann vor, die Prospektpflicht auf 2,5 Mio. anzuheben, damit würde nicht nur Staudinger & Co geholfen, sondern auch Crowdfinancing legalisiert, da es in dem Bereich meist um deutlich kleinere Beträge geht. Auch sollte das erst ab Abschluss von 250 Einzelverträgen mit Investoren gehen können. Statt eine Betragsgrenze für professionelle Investoren zu definieren, solle die FMA eine Positivliste der professionellen Investoren führen. "Ziel muss es dabei sein, Investitionen vor Ort von privaten Investoren ohne den Umweg und Zuschlag der Banken wesentlich zu erleichtern und dabei einen gewissen Mindestschutz der Anleger sicherzustellen", erklärte Widmann und abschließend: "Das BZÖ-Unternehmenskonzept bietet dazu noch einiges mehr, ohne aber das Bankwesengesetz angreifen zu müssen. Es ist überdies sehr einfach umsetzbar".

Rückfragen & Kontakt:

Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZC0005