VP-Leeb: Theaterreform wurde ausgehöhlt und ist endgültig gescheitert

Jury dient lediglich als Feigenblatt für die Politik

Wien (OTS) - Die ÖVP hat es bereits 2006 kritisiert und ist damals auch konsequenterweise aus der Wiener Theaterreform ausgestiegen. Was nunmehr ganz offen ans Licht kommt, ist die vollkommene Aushöhlung der Theaterreform und eine komplette Ausschaltung der unabhängigen Jury durch eine eindeutige ideologisch motivierte Kulturpolitik.

"Da beruft man eine Jury ein, erstellt erst 2012 eine teure Studie, die eine Evaluierung der Theaterreform zum Inhalt hat, um deren Entscheidungen und Erkenntnisse einfach zu ignorieren. Die Rot-Grüne Kulturpolitik ist geprägt von Bevormundung und Einmischung. Nicht erst seit dem unsäglichen Zensurversuch des grünen Kultursprechers Klaus Werner-Lobo", so ÖVP Wien Kultursprecherin LAbg. Isabella Leeb.

Von den ursprünglich festgesetzten Zielen Transparenz und Einheitlichkeit im Vergabeverfahren, der Gewährung von Förderungen ausschließlich aufgrund eines Antrags oder auch der regelmäßigen Evaluierung durch Fachgremien ist nichts übriggeblieben. Eine Reform der Reform scheint unter diesen Umständen praktisch sinnlos. Was eigentlich schade ist, da die besagte Evaluierungsstudie durchaus interessante Erkenntnisse gebracht hat.

"Der Herr Kulturstadtrat hängt am Gängelband der Grünen, die lediglich ihre eigenen ideologisch motivierten Ziele in der Kulturpolitik durchsetzen wollen. Die SPÖ Wien überlässt dieses Spielfeld ihrem Juniorpartner und bringt damit letztendlich die Freiheit der Kunst in Gefahr", so Leeb abschließend.

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