Indische Frauen und Mädchen stärken

Wien (OTS) - Anlässlich des Internationalen Frauentages macht die Kindernothilfe Österreich auf die nach wie vor schwierige Lage von Frauen und Mädchen in vielen Teilen Indiens aufmerksam.
Viele indische Mädchen müssen in ihrer Gesellschaft mit großen Herausforderungen und Herabsetzungen leben. Dr. Naina Athalye vom Kindernothilfe Partner Holistic Child Development India (HCDI) erklärt dazu: "In Indien werden viele Mädchen und Frauen erzogen, geduldig zu sein, zuzuhören, immer nur zu geben, um alles bitten zu müssen. Und sollten sie trotzdem mutig genug sein, zu erwarten, dass sie selbst auch zu ihrem Recht kommen, werden sie von männlichen Familienmitgliedern bestraft und als unweiblich bezeichnet." Gemeinsam mit der Kindernothilfe hat HCDI deshalb während der vergangenen Jahre intensiv daran gearbeitet, die Lebensumstände von Mädchen und Frauen zu verbessern.

Kindernothilfe Geschäftsführerin Luzia Wibiral: "Die Mitarbeiter der Kindernothilfe schützen die Mädchen vor Ausbeutung und Zwangsverheiratungen, sie setzen Schritte gegen tätliche Übergriffe und ermöglichen ihnen einen Schulbesuch." So werden Kinder in ihrem Selbstwertgefühl gestärkt und können angstfreier zu eigenständigen Persönlichkeiten heranwachsen.

"Wir legen großen Wert darauf, in unseren Projekten eine friedliche und gewaltfreie Atmosphäre zu schaffen. Mädchen und Frauen werden darin bestärkt, sich selbst als Individuen sehen, die in verschiedenen Lebensbereichen und Berufen kompetent und talentiert sind. Wir sind stolz darauf, dass wir Mädchen in leitenden Positionen haben, die furchtlos schädliche kulturelle Überlieferungen anprangern und ihren Müttern und Schwestern helfen, ein Leben in Würde und Hoffnung zu führen." so Dr. Naina Athalye.
Die Förderung der Kindernothilfe hat bereits viele indischen Mädchen ermutigt, sich ein eigenverantwortliches Leben aufzubauen. Sie lernen mit Belastungen umgehen zu können und das Vertrauen nicht zu verlieren. Die durch das Projektteam initiierten und unterstützten Selbsthilfegruppen in den Dörfern stärken Frauen, damit diese ihre Rechte kennen lernen und einfordern, sich Zugang zur örtlichen Verwaltung verschaffen und sich selbst aus Ausbeutung und Hilflosigkeit befreien.

Dank der beständigen Förderung können sich indische Mädchen gegen systematische Benachteiligungen wehren; sie dürfen endlich hoffen, ihre Lebensträume verwirklichen zu können.

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Kennwort "Mädchen fördern und stärken"
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Gottfried Mernyi
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