"Eco" am 7. März: Magere Pensionen

Die künftigen Pensionsauszahlungen werden transparenter - aber niedriger

Wien (OTS) - Angelika Ahrens präsentiert in "Eco" am Donnerstag, dem 7. März 2013, um 22.30 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Magere Pensionen: Die künftigen Pensionsauszahlungen werden transparenter - aber niedriger

Das Ende der großzügigen Pensionsberechnung ist nah. Die Männer, für die nur die besten Beitragsjahre als Basis für die Pension herangezogen werden, sind heute 59 Jahre alt - die Frauen 54. Praktisch alle anderen verlieren, bekommen eine niedrigere Pension. Die Unterschiede können gravierend sein, sie machen bis zu 25 Prozent gegenüber der alten Berechnungsmethode aus. Was künftig jeder bekommt, das wird jetzt transparent - über das neue Pensionskonto. Derzeit erhebt die PVA die Daten und rechnet für dreieinhalb Millionen Österreicher/innen das "Startkapital" für deren Pension. "Eco" zeigt, wer von den Einschnitten weniger und wer besonders betroffen sein wird. Es berichten Günther Kogler und Beate Haselmayer.

Männerfreie Zone: Warum ein Unternehmen nur Frauen beschäftigt

102 Jahre Frauentag - in Österreich kein Grund zum Feiern. Denn einige der historischen Forderungen, wie gleiche Behandlung und gleiche Chancen am Arbeitsmarkt, sind immer noch in weiter Ferne. So ist zwar die Quote der erwerbstätigen Frauen auf 70 Prozent gestiegen, doch nur dank der vielen Frauen, die Teilzeit arbeiten. Mittlerweile sind 45 Prozent der Frauen in Part-time-Jobs tätig - und das nicht auf eigenen Wunsch. Das manifestiert sich unter anderem in den Einkommensunterschieden zwischen Frauen und Männern. Da belegt Österreich mit 25 Prozent in Europa immer noch den nicht sehr ruhmreichen dritten Platz von hinten. Und bei der Väterkarenz - dem Indikator für ein frauenfreundliches Arbeitsklima schlechthin - ist Österreich europaweit das absolute Schlusslicht. Es gibt also noch viel zu tun. Zum Weltfrauentag (Infos zur ausführlichen ORF-Berichterstattung unter presse.ORF.at) porträtiert "Eco" ein Unternehmen, abz, das sich für Frauen stark macht - mit Schulungen und Coaching sowie durch Vermittlung: Ein besonderes Unternehmen - es beschäftigt nur Frauen, mehr als 100. Ein Bericht von Sabina Riedl.

Schwedenbomben, Kokoskuppeln und Co.: Erfolge und Krisen der Süßwarenmarken

Das Schicksal der Schwedenbomben hat gezeigt, dass die Österreicher/innen für ihre Lieblingssüßigkeiten auf die Barrikaden gehen. Mehr als 40.000 Fans hat die Facebook-Gruppe "Rettet die Schwedenbombe", die offizielle Niemetz-Seite zählt 20.000 Unterstützer/innen. Und sie waren als Retter vorläufig erfolgreich. Beim insolventen Süßwarenhersteller Niemetz wird seit drei Wochen wieder produziert, nachdem eine Factoring-Bank den Betrieb vorübergehend wieder flüssig gemacht hat. "Eco" zeigt die unternehmerische Krise der Schwedenbombe. Und fragt nach, wie es anderen süßen Nischenprodukten wie Kokoskuppeln, Schnitten, Baumstämmen oder Tortenecken geht. Alles lokale Köstlichkeiten, die sich in einem immer härter umkämpften, globalisierten Markt behaupten müssen. Einige haben den Eigentümer gewechselt. Tradition allein ist kein Überlebensrezept. Übrigens: "Eco" zeigt, wie die Schwedenbomben wirklich produziert werden. Ein Bericht von Sabina Riedl.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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