Die Behindertenvertrauenspersonen - für Menschen mit Menschen

260 TeilnehmerInnen bei Tagung von vida, GdG-KMSfB, ÖGB Chancen Nutzen Büro und AK in Wien

Wien (OTS/ÖGB) - Unter dem Titel "Die Behindertenvertrauenspersonen -für Menschen mit Menschen" hat am 5. März in Wien eine Tagung stattgefunden, zu der 260 TeilnehmerInnen gekommen sind. vida, GdG-KMSfB, ÖGB Chancen Nutzen Büro und Arbeiterkammer hatten zu der Veranstaltung eingeladen, um Informationen über aktuelle Entwicklungen und gesetzliche Neuerungen anzubieten sowie Vernetzung und Erfahrungsaustausch zu ermöglichen.

Oft liegt in Betrieben das Augenmerk darauf, was ArbeitnehmerInnen aufgrund einer Behinderung nicht können, obwohl gerade sie sich durch hohe Motivation und Verbundenheit mit dem Unternehmen auszeichnen. Behindertenvertrauenspersonen leisten einen wichtigen Beitrag, damit Menschen mit Behinderung gleichberechtigt und diskriminierungsfrei arbeiten können. "Behindertenvertrauenspersonen sorgen an vorderster Front dafür, dass die Behindertenkonvention der Vereinten Nationen umgesetzt wird. Diese Konvention sieht die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung am alltäglichen Leben vor, und somit auch die Teilhabe an der Arbeitswelt", so Rudolf Kaske, Vizepräsident der Arbeiterkammer Wien, bei seiner Begrüßungsrede.

Auch die stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft vida, Elisabeth Vondrasek, strich die große Bedeutung der Behindertenvertrauenspersonen hervor: "Ein wesentlicher Beitrag auf dem Weg zu einem selbstbestimmten Leben und auch das beste Mittel im Kampf gegen Armut ist die Teilhabe, die Inklusion am Arbeitsmarkt. Menschen mit Behinderung sind leistungsfähige und leistungswillige und vor allem enorm engagierte und wertvolle MitarbeiterInnen. Das müssen wir gegenüber den Unternehmen mehr und mehr kommunizieren."

Weitere Reden und Impulsvorträge kamen von Martin Staudinger, Kabinett des Bundesministers für Soziales, Arbeit und Konsumentenschutz, Christian Meidlinger, Vorsitzender der GdG-KMSfB, Günter Schuster, Leiter des Bundessozialamtes, Erwin Buchinger, österreichischer Behindertenanwalt und Herbert Pichler, Leiter ÖGB Chancen Nutzen Büro.

Im Anschluss an die Vorträge folgte eine Diskussions- und Fragerunde. Am Nachmittag konnten die TeilnehmerInnen in drei Arbeitskreisen selbst konkrete Themenfelder bearbeiten, nämlich "Gewalt und Mobbing am Arbeitsplatz", "Integration von Menschen mit Behinderung in die Arbeitswelt" und "Bessere Unterstützung der Behindertenvertrauenspersonen durch AK und ÖGB". Zum Abschluss der Tagung wurden die Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen präsentiert.

Informationen zur Veranstaltung, die Unterlagen zu den Vorträgen und Fotos finden Sie auf www.vida.at sowie auf www.tatortarbeitsplatz.at

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