ARGE Bäuerinnen: Mehr Frauen in alle Gremien am Land

Schwarzmann: Appell an Politik, das Engagement der Frauen noch besser zu fördern

Wien (OTS) - "Eine erfolgreiche Regionalentwicklung ist auf die Sichtweisen aller im ländlichen Raum lebenden Menschen angewiesen. Umso wichtiger ist es daher, dass die Politik das Engagement der Frauen am Land künftig noch mehr fördert und unterstützt. Die Erhöhung ihrer direkten Beteiligung in Entscheidungsgremien der Politik und Wirtschaft ist daher eine Notwendigkeit", betonte Andrea Schwarzmann, stellvertretende Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Österreichische Bäuerinnen in der Landwirtschaftskammer Österreich, anlässlich des Frauentages am 08.03.2013.

"Frauen prägen und gestalten die neue Vielfalt im ländlichen Raum. Allein schon aus wirtschaftlichen Gründen können wir es uns nicht leisten, auf dieses Engagement zu verzichten. Es ist daher überaus wichtig, dass man das weibliche Potenzial an innovativen und kreativen Frauen am Land hält und die Abwanderung in städtische Regionen einschränkt. Dies setzt einmal mehr voraus, dass Entscheidungsstrukturen und -gremien ländlicher Regionen für Frauen und Männer in gleicher Weise zugänglich sind. Davon würde die gesamte Gesellschaft profitieren, denn die unterschiedlichen Sichtweisen von Frauen und Männern bringen innovative und kreative Prozesse in Gang, die nach vorn gerichtet sind und die Lebensqualität in ländlichen Räumen langfristig sichern", unterstrich Schwarzmann.

"Gut ausgebildete junge Frauen, die am Land bleiben oder beispielsweise nach Studium, Praktikum, Berufsausbildung wieder zurückkehren, möchten künftig auch verstärkt mitreden und mitentscheiden; daher muss es gelingen, ihnen die Türen in alle wichtigen Gremien zu öffnen, was sich sowohl auf die Unternehmenskultur als auch auf die Kommunikation positiv auswirken würde. Die Politik würde insgesamt noch viel lebendiger und lebensnaher werden", betonte Schwarzmann abschließend.

Die Arbeitsgemeinschaft Österreichische Bäuerinnen wurde 1972 gegründet und vertritt als größte Organisation ihrer Art die Interessen von rund 130.000 Bäuerinnen. Die bundesweite Koordinierung erfolgt in der LK Österreich.
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