BZÖ-Bucher: Einzug in Kärntner Landtag war Grundsteinlegung für weiteren Erfolg des BZÖ

Jetzt Schwung für NR-Wahl mitnehmen - BZÖ fordert Neuauszählung der Stimmen, um Rot-Grün in Kärnten zu verhindern

Klagenfurt (OTS) - "Der klare Einzug des BZÖ in den Kärntner Landtag mit 6,4 Prozent war eine wichtige und erfolgreiche politische Grundsteinlegung. Wir sind die einzige bürgerliche Partei, die entgegen dem Trend gewinnen konnte. Denn ÖVP und FPK haben beide Stimmen verloren und der rote Stronach-Söldner Köfer ist zu den Linken zu zählen. Jetzt werden wir auf Landes- und Bundesebene bis zum Herbst den Turbo einschalten und den Aufbau von Ortsgruppen in allen 132 Kärntner Gemeinden vorantreiben. Das BZÖ wird als einzige echte Oppositionspartei die Vertretung der bürgerlichen Wähler rechts der Mitte bilden und seine Möglichkeiten im Kärntner Landtag voll ausschöpfen", betonte BZÖ-Bündnisobmann Josef Bucher im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem geschäftsführenden Kärntner BZÖ-Obmann Nationalratsabgeordneten Sigisbert Dolinschek und BZÖ-Nationalratsabgeordneten Stefan Petzner. Bucher gab dabei bekannt, dass Johanna Trodt-Limpl und Landesgeschäftsführer Willi Korak die BZÖ-Mandate annehmen werden und gratulierte dem Listendritten Vizebürgermeister Christian Fercher aus Stall im Mölltal, wo das BZÖ mit über 26 Prozent stimmenstärkste Partei wurde. "Um sein Mandat kämpfen wir noch."

Bucher sagte, dass nach dem "Umbruch im Land" der Zerfallsprozess der FPK erst richtig einsetzen werde. Die FPK werde endgültig von Strache in Wien bestimmt werden und zu einer Filiale der FPÖ verkommen. "Beim Abspaltungsparteitag der FPK im Jahr 2010 hat Scheuch dem BZÖ nur mehr 365 Tage gegeben. Jetzt, zwei Jahre später, ist die Situation eine ganz andere. Uns gibt es noch immer, bei der Rumpfpartei FPK werden hingegen die Messer gewetzt und wird sogar von der Auflösung in der FPÖ geredet. Besonders ärgert Bucher, dass sich die abgewählten Dörfler, Scheuch und Dobernig nun in den Landtag flüchten. "Damit bleiben dort genau jene an der Macht, die in nur knapp vier Jahren das kaputt gemacht haben, was Haider in über dreißig Jahren aufgebaut hat."

Stefan Petzner erinnerte an die Medienberichte und Meinungsforscher, die dem BZÖ vor und am Wahltag schon die Totenglocken geläutet haben. "Jetzt haben wir die Fünf-Prozent-Hürde klar übersprungen. Damit kann man sehr zufrieden sein. Besonders wenn man den Faktor Stronach miteinbezieht, der eine neue, zusätzliche Konkurrenz bedeutet. Niemand kann sich vorstellen, wie schwer es in Wahrheit ist,von außen, mit wenig personellen Ressourcen und wenig Budget den Sprung in den Landtag zu schaffen. Trotzdem haben wir es klar geschafft. Wir werden jetzt diesen Rückenwind für die Nationalratswahl im Herbst mitnehmen und ich bin überzeugt, dass wir den Einzug schaffen werden."

Petzner kündigte an, um das dritte Mandat für das BZÖ zu kämpfen und eine Neuauszählung bei der Landeswahlbehörde zu beantragen. "Die Frist dafür beginnt Ende der Woche zu laufen." Um welche Fälle es geht, illustrierte Petzner anhand eines Beispiels aus dem Bezirk St. Veit an der Glan: "Dort war am Stimmzettel durch das Kreuzerl beim BZÖ klar, dass das BZÖ gewählt. Aufgrund einer zusätzlich erfolgten, händischen Zeichnung im Vorzugsstimmenfeld des Team Stronach wurde diese BZÖ-Stimme aber für ungültig erklärt worden. Ein klarer Fehler, denn laut Gesetz muss der Wählerwille klar erkennbar sein. Das war der Fall und daher ist das eine gültige BZÖ-Stimme. Wir wollen keinen Wirbel verursachen, aber das Verlangen nach einer Neuauszählung ist -gerade bei nur einer Stimme Unterschied - ein legitimes, demokratisches Rechtsmittel. Uns als bürgerliche Partei geht es uns vor allem auch darum, Rot-Grün im Landtag und damit Wiener Verhältnisse in Kärnten zu verhindern. Das würde dem Land nämlich nicht gut tun und ich glaube auch, dass viele Kärntnerinnen und Kärntner keine linke, rot-grüne Mehrheit im Land wollen. Das BZÖ als bürgerliche Partei wird daher diese rot-grüne Mehrheit mit allen Mitteln verhindern. Außerdem ist uns das dritte Mandat auch ein persönliches Anliegen. Denn in der Scheuch Hochburg Stall im Mölltal stimmenstärkste Partei zu werden, ist eine großartige Leistung von Christian Fercher, der sich dieses Mandat wirklich verdient hätte", betonte Petzner.

Rückfragen & Kontakt:

BZÖ Kärnten - Presse

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZC0004