FPÖ-Hofer: Hohe Manager-Gagen auch in Österreich begrenzen

Wien (OTS) - "Großen Gefallen findet das Ergebnis des Schweizer Referendums gegen zu hohe Bonuszahlungen bei Managern und zu hohe Manager-Gagen auch bei der FPÖ", sagte der freiheitliche Vizeparteiobmann NAbg. Norbert Hofer, der ankündigte, einen diesbezüglichen Antrag in der nächsten Sitzung des Nationalrates einzubringen. "Die kurzfristige Gier muss zugunsten einer nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung gestoppt werden", so Hofer. "Nicht mehr die Aufsichtsräte sollen über Boni und Gagen entscheiden sondern die Aktionäre", so Hofer.

Es dürfe in Zukunft nicht mehr vorkommen, dass Angestellte oder Arbeiter geopfert und gekündigt werden, nur weil sich ein paar Manager ihre dritte Segeljacht kaufen wollen, so Hofer, der eine gewisse Verhältnismäßigkeit einfordert. "Kein Manager kann so gut sein, dass es gerechtfertigt ist, dass er das 200-fache eines seiner Angestellten verdient", betonte Hofer.

Ganz abgesehen von der sozialen Verteilungsgerechtigkeit, sei eine Begrenzung der Bonuszahlungen auch ein gewisser Sicherheitsfaktor dafür, dass wilde Aktienspekulationen eingeschränkt würden, wenn es darum gehe zu einem Stichtag einen bestimmten Kurs zu erreichen, wie wir das etwa bei der Telekom erleben hätten müssen, so Hofer. Nach den zustimmenden Signalen aus den anderen Parteien sei er, Hofer, schon gespannt, ob SPÖ und ÖVP den diesbezüglichen freiheitlichen Antrag unterstützen werden.

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